Phelps nach Comeback auf Platz fünf in der Welt

Mit einer Weltklassezeit über 100 Meter Schmetterling hat sich Schwimmstar Michael Phelps eindrucksvoll zurückgemeldet. Als Zweiter hinter Ryan Lochte schwamm der Superstar beim Grand Prix in Mesa in 52,13 Sekunden die fünftschnellste Zeit des Jahres.

| 25. April 2014 | AKTUELL

Michael Phelps | Michael Phelps bei den US-Trials 2004 in Long Beach.

Michael Phelps bei den US-Trials 2004 in Long Beach.

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Wie in alten Zeiten setzte sich Phelps mit seinen starken Unterwasserkicks nach der 50-Meter-Wende vom Feld ab. Nur Lochte konnte mithalten und lag das gesamte Rennen über sogar einen Hauch vor dem Rekord-Olympioniken (zum Video). Im Ziel hatte Lochte in 51,93 Sekunden knapp die Nase vorn. Während er damit auf Rang zwei der Weltrangliste kletterte, sortierte sich Phelps zeitgleich mit Steffen Deibler aus Hamburg auf Rang fünf ein. In Führung liegt der Japaner Takuro Fujii (51,84 Sekunden). Phelps genügte für seine starke Performance rund ein halbes Jahr Training und fünf Einheiten in der Woche.

Bereits im Vorlauf hatte der Schwimmstar angedeutet, wie ernst es ihm mit dem Comeback ist. Zwar konnte er sich beim Schritt auf den Startblock, der von vielen Rufen und Gesten der Zuschauer begleitet wurde, ein Schmunzeln nicht verkneifen. In 52,84 Sekunden schwamm er kurz darauf dennoch die schnellste Zeit aller Vorläufe.

Am Freitag steht für Phelps ein weiterer Start an. Über 50 Meter Freistil wäre die Qualifizierung für den Endlauf sicher ein gutes Resultat.