Paul Biedermann schwimmt in Peking auf Platz vier

Beim Kurzbahn-Weltcup in Peking konnten die überraschend mit Paul Biedermann angereisten deutschen Schwimmer am ersten Wettkampftag keinen Sieg erringen. Steffen Deibler gelang über 50 Meter Schmetterling die einzige Podestplatzierung.

| 24. Oktober 2014 | AKTUELL

Paul Biedermann | Paul Biedermann bei der EM in Berlin.

Paul Biedermann bei der EM in Berlin.

Foto >Daniel Kopatsch

Der Hamburger Sprinter benötigte für seine Weltrekordstrecke 22,69 Sekunden und schlug hinter Chad le Clos (22,03 Sekunden) als Zweiter an. Auch über 100 Meter Freistil gewann der Superstar aus Südafrika. In 46,81 Sekunden distanzierte der Olympiasieger den Russen Sergei Fesikov (47,20 Sekunden) und Deibler (47,51 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei.

Paul Biedermann verpasste bei seinem ersten Weltcup-Start in diesem Jahr knapp den Sprung aufs Podest. Über 400 Meter Freistil reichten dem Hallenser 3:42,72 Minuten zu Rang vier. Schnellster war Chinas Topstar Yang Sun, der in 3:37,10 Minuten vor Myles Brown (Südafrika/3:39,26 Minuten) und Lokalmatador Kecheng Wang (3:42,55 Minuten) gewann. Biedermann hielt mehrere Jahre lang den Weltrekord über diese Strecke. 2009 war er in Berlin 3:32,77 Minuten geschwommen.

Rücken-Ass Christian Diener wurde in 51,95 Sekunden Fünfter über 100 Meter. Der Berliner Robin Backhaus konnte sich für die Finals über 100 Meter Freistil und 200 Meter Schmetterling qualifizieren und belegte jeweils Platz acht. Über die lange Schmetterlingsdistanz sorgte Chad le Clos für das Highlight des Tages. Der 22-jährige Weltcup-Führende schwamm in 1:49,73 Minuten eine absolute Topzeit.