Olympiasieger Park beteuert Unschuld

Ein positiver Dopingtest erschüttert erneut den Schwimmsport. Diesmal geht es um Park Tae Hwan, den ersten Schwimm-Olympiasieger aus Südkorea. Der Nationalheld beteuert seine Unschuld.

| 27. Januar 2015 | AKTUELL

London 2012 - Finals Tag 1 - 16

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Mehrere Nachrichtenagenturen berichten von dem positiven Dopingtest und berufen sich dabei auf eine Mitteilung von Parks Management. Laut BBC wurde der Test kurz vor den Asienspielen im vergangenen Jahr durch die FINA durchgeführt. Welche Substanz dabei gefunden wurde, ist bisher nicht bekannt.

In seiner Heimat ist Park Tae Hwan Nationalheld, nachdem er 2008 in Peking Olympiagold über 400 Meter Freistil und Silber über 200 Meter Freistil gewann. Vier Jahre später wurde er in London über beide Strecken Zweiter. In Incheon ist eine der wichtigsten Schwimmhallen Südkoreas nach Park benannt. Bei den Asienspielen in eben jener Halle schwamm Park im September allerdings fast nur hinterher. Lediglich eine Bronzemedaille holte der Publikumsliebling, der sich dafür bei seinen Landsleuten entschuldigte.

Parks Management GMP machte die Spritze eines koreanischen Arztes für den positiven Dopingfund verantwortlich. Angeblich habe sich der Athlet während einer chiropraktischen Behandlung mehrfach von dem Arzt versichern lassen, dass die angebotene Spritze keine verbotenen Substanzen enthalten würde.