Glania, Lebherz und Deibler im Halbfinale

Neben Daniela Schreiber und Britta Steffen haben auch Jan-Philip Glania, Yannick Lebherz und Markus Deibler die Halbfinals am heutigen Abend erreicht. Ausgeschieden ist dagegen das DSV-Quartett über 4 x 200 Meter Freistil der Frauen.

| 1. August 2012 | AKTUELL

Yannick Lebherz | Yannick Lebherz schwimmt über 200 m Rücken ins Olympia-Halbfinale.

Yannick Lebherz schwimmt über 200 m Rücken ins Olympia-Halbfinale.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Nach dem knappen Einzug ins Halbfinale über 100 Meter Freistil durch Britta Steffen und Daniela Schreiber haben die deutschen Männer am Mittwochmorgen eine souveräne Vorstellung in ihren Halbfinals gezeigt. Jan-Philip Glania schwamm über 200 Meter Rücken in 1:57,01 Minuten auf den sechsten Platz, auch Yannick Lebherz ist als Zwölfter in 1:58,07 Minuten eine Runde weiter. Am schnellsten schwammen zwei Amerikaner: Tyler Clary schlug in 1:56,24 Minuten als Erster vor seinem Landsmann Ryan Lochte (1:56,36 Minuten) an.

Soni ungefährdet

Auch über 200 Meter Brust führt erwartungsgemäß eine Amerikanerin: Rebecca Soni liegt nach 2:21,40 Minuten vor der Dänin Rikke Pedersend und der Japanerin Satomi Suzuki. Deutsche Frauen waren über diese Distanz nicht am Start.

Deibler souverän

Die letzte Vorlaufentscheidung über 200 Meter Lagen sah die Wiederauferstehung des zu Beginn dieser Olympischen Spiele noch strauchelnden Altmeisters Laszlo Cseh. Der Ungar schwamm in 1:57,20 Minuten die schnellste Vorlaufzeit vor Weltrekordhalter Ryan Lochte, dem Japaner Kosuke Hagino und Titelverteidiger Michael Phelps. Markus Deibler schlug in 1:58,61 Minuten als Siebter an und wird heute Abend um den Einzug ins morgige Finale kämpfen. Ausgeschieden ist dagegen Philip Heintz, der in 2:01,32 Minuten 27. wurde.

DSV-Quartett ausgeschieden

Unerwartet kam zum Abschluss des fünften Vorlaufabschnitts das Aus der deutschen Staffel über 4 x 200 Meter Freistil. Silke Lippok, Theresa Michalak, Annika Bruhn und Daniela Schreiber fehlten mit Platz 13 nach 7:58,93 Minuten deutliche viereinhalb Sekunden für den Einzug ins Finale. Vorlaufschnellste waren die Damen aus Australien.