Florian Wellbrock knackt die 1.500-Meter-Schallmauer

Als dritter deutscher Schwimmer ist Florian Wellbrock 1.500 Meter Freistil unter 15 Minuten geblieben. Dies war vor dem Magdeburger nur Jörg Hoffmann und Stefan Pfeiffer.

| 5. Mai 2016 | AKTUELL

Florian Wellbrock | Florian Wellbrock jubelt über seinen DM-Sieg.

Florian Wellbrock jubelt über seinen DM-Sieg.

Foto >Daniel Kopatsch / spomedis

Wellbrock gelang die Fabelzeit bei seinem 1.500-Meter-Sieg in Berlin. In 14:55,49 Minuten schwamm er einen deutlichen 59-Sekunden-Schnitt über 100 Meter. Insgesamt lagen fünf 100er über der Minutengrenze, zehn darunter. Mit seiner Leistung schwamm sich der 18-Jährige für die Olympischen Spiele in Position. Kann er die Zeit noch einmal bestätigen, ist er in Rio dabei. „Mein Ziel war es unter 15 Minuten zu schwimmen, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass ich so schnell sein kann“, sagte Wellbrock nach seinem Rennen.

Der 1.500-Meter-Weltmeister von 1991, Jörg Hoffmann, war der erste Deutsche, der die Schallmauer von 15 Minuten durchbrechen konnte. Bei den Titelkämpfen in Perth war der heutige Potsdam-Trainer in 14:50,36 Minuten zu WM-Gold gekrault. Im selben Rennen belegte Pfeiffer hinter dem Australier Kieren Perkins Platz drei. Seine Zeit: 14:59,34 Minuten.

Jörg Hoffmann | Jörg Hoffmann hält seit 25 Jahren den deutschen Rekord. Heute ist er Trainer in Potsdam.

Jörg Hoffmann hält seit 25 Jahren den deutschen Rekord. Heute ist er Trainer in Potsdam.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Den Weltrekord über die längste Schwimmstrecke im Pool hält der Chinese Sun Yang seit 2012 in 14:31,02 Minuten.