Florian Vogel scheitert nur knapp am Biedermann-Rekord

Mit einem Paukenschlag endete in Wuppertal der erste Tag der DM Kurzbahn. In einem sehenswerten Rennen schwamm Florian Vogel aus München über 800 Meter Freistil nur knapp am deutschen Rekord von Paul Biedermann vorbei.

| 19. November 2014 | AKTUELL

DM Kurzbahn 2014 - 800 m Freistil Männer - 04

Foto >Frank Wechsel / spomedis

In 7:35,76 Minuten war der 20-Jährige nur 53 Hundertstelsekunden langsamer als Paul Biedermann vor fast genau sechs Jahren in Essen. Der Hallenser Schwimmstar war über die 32 Bahnen damals noch im inzwischen verbotenen Hightech-Schwimmanzug unterwegs. In der Bestenliste reiht sich Vogel mit seiner Zeit zwischen Biedermann und Ex-Rekordhalter Jörg Hoffmann ein (7:36,24 Minuten 1997 in Malmö).

In Wuppertal ließ Vogel zunächst Clemens Rapp den Vortritt. Der Staffel-Europameister von Berlin führte das Feld rund 600 Meter mit einer Körperlänge Vorsprung an. Dann attackierte Vogel, machte den Rückstand innerhalb weniger Bahnen wett und übernahm die Führung. Im Ziel unterbot er seine persönliche Bestmarke um satte sechs Sekunden. Auch Rapp schwamm in 7:37,06 Minuten als Zweiter ein Klasserennen. Bronze ging an Titelverteidiger Sören Meißner aus Würzburg (7:42,81 Minuten).

1.500 Meter im Alleingang

Über 1.500 Meter Freistil hatte Sarah Köhler kein Problem, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. In Abwesenheit von Titelverteidigerin Leonie Antonia Beck schwamm die Frankfurterin ein einsames Rennen und überrundete das gesamte Feld. In starken 15:56,41 Minuten blieb die 20-Jährige erstmals unter 16 Minuten und empfahl sich damit für die Kurzbahn-WM Anfang Dezember in Doha.