FINA veröffentlicht offizielles Statement

Die Spekulationen um die übermenschlich anmutenden Leistungen der 16-jährigen Chinesin Shiwen Ye haben die FINA veranlasst, ein offizielles Statement abzugeben. Demnach gebe es keinen sachlichen Anhalt, der Athletin Doping zu unterstellen.

| 1. August 2012 | AKTUELL

London 2012 - Finals Tag 1 - 24

Foto >Frank Wechsel / spomedis

"Nach den aktuellen Kommentaren in den Medien möchte die FINA klarstellen, dass es keine sachliche Grundlage für derartige Spekulationen gibt, die sich um die Leistungen der chinesischen Schwimmerin Shiwen Ye drehen", heißt es in einer heutigen Pressemitteilung des Welt-Schwimmverbands. Die Schwimmerin habe alle Anti-Doping-Verpflichtungen der FINA eingehalten, heißt es in dem Statement. Shiwen Ye sei in den letzten zwölf Monaten viermal getestet worden, zweimal davon vor der chinesischen Olympiaqualifikation im Frühjahr.

Ye schneller als die schnellsten Männer

Shiwen Ye hatte am ersten Tag der Olympischen Spiele einen Weltrekord über 400 Meter Lagen aufgestellt und war dabei die letzten 100 Meter schneller geschwommen als die US-Stars Ryan Lochte und Michael Phelps. Gerade die US-Presse hatte daraufhin spekuliert, dass Ye diese Leistungen nur unter Zuhilfenahme unerlaubter Mittel erreichen könne.