Die nächsten deutschen Rio-Schwimmer stehen fest

Das nächste DSV-Trio kann für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die Koffer packen. Jacob Heidtmann, Florian Vogel und Alexandra Wenk buchten das Ticket mit starken Leistungen beim Mare-Nostrum-Meeting in Canet-en-Roussillon.

| 9. Juni 2016 | AKTUELL

Alexandra Wenk | Alexandra Wenk bei den Deutschen Meisterschaften.

Alexandra Wenk bei den Deutschen Meisterschaften.

Foto >Daniel Kopatsch / spomedis

Der Münchner Vogel blieb über 400 Meter Freistil sowohl im Vorlauf als auch im Finale deutlich unter der vom Deutschen Schwimm-Verband geforderten Finalnorm. Bei dem stark besetzten Meeting am Mittelmeer belegte Vogel in 3:48,90 Minuten Platz vier.

Florian Vogel | Florian Vogel hat es geschafft und das Ticket für Rio gelöst.

Florian Vogel hat es geschafft und das Ticket für Rio gelöst.

Foto >Daniel Kopatsch / spomedis

Heidtmann musste sich über 400 Meter Lagen in 4:14,75 Minuten lediglich dem japanischen Olympiafavoriten Kosuke Hagino (4:09,52 Minuten) geschlagen geben. Der WM-Fünfte von Kasan unterbot aber die Norm locker um mehr als fünf Sekunden.

Auch Wenk hatte kein Problem, die Normzeit zu knacken. In 58,15 Sekunden schwamm sie nicht viel langsamer als bei ihrem deutschen Rekord vor einem Monat in Berlin. Damals hatte die Münchnerin nach 57,70 Sekunden angeschlagen. In Canet-en-Roussillon reichte ihre Leistung für Platz fünf.

Insgesamt stehen damit neun Schwimmerinnen und Schwimmer für die Olympischen Spiele fest.