Deutsche Schwimm-Stars bereit für WM-Quali

Drei Wochen vor Beginn der Deutschen Meisterschaften in Berlin haben sich die deutschen Schwimm-Stars beim Swim Cup in Eindhoven in guter Form präsentiert. Nicht nur Altmeister Mark Warnecke nutzte den hochkarätig besetzten Wettkampf für eine Standortbestimmung. Auch zahlreiche deutsche Spitzenschwimmer waren im Schwimmstadion "Pieter van den Hoogenband" am Start.

| 8. April 2013 | AKTUELL

Isabelle Härle (SV Nikar Heidelberg) | Isabelle Härle (SV Nikar Heidelberg)

Isabelle Härle (SV Nikar Heidelberg)

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Auf einem guten Weg Richtung WM im Sommer zeigte sich Topstar Britta Steffen. Die Hallenserin, Doppelolympiasiegerin von 2008, legte auf ihrer Paradestrecke 100 Meter Freistil in 54,35 Sekunden eine Saisonbestleistung hin. Für einen Platz auf dem Podest reichte es gegen starke Konkurrenz aber nicht. Den Sieg holte die Schwedin Sarah Sjöström in 53,66 Sekunden vor Olympiasiegerin und Lokalmatadorin Ranomi Kromowidjojo (53,81 Sekunden) und Femke Heemskerk (Niederlande/54,02 Sekunden).

Gleich zwei zweite Plätze erreichte Brustspezialist Hendrik Feldwehr über 50 und 100 Meter. Beide Male unterbot der Essener die geforderte WM-Norm des Deutschen Schwimm-Verbands. Über 100 Meter kam er in 1:01,52 Minuten zeitgleich mit Kurzbahn-Vizeweltmeister Damir Dugonjic (Slowenien) ins Ziel. Sieger wurde der Brite Ross Murdoch (1:01,40 Minuten). Auf der halben Distanz schwamm Feldwehr starke 27,79 Sekunden. Geschlagen geben musste er sich diesmal einzig Dugonjic, der in 27,33 Sekunden eine neue Weltjahresbestzeit aufstellte. Altmeister Mark Warnecke war bei seiner Rückkehr auf internationales Parkett im Vorlauf als 18. ausgeschieden.

Punktlandung und Sieg für Härle

Für den einzigen deutschen Sieg sorgte in Eindhoven Isabelle Härle über 1.500 Meter. Der Schwimmerin der SG Essen gelang dabei eine glatte Punktlandung: In 16:26,36 Minuten erfüllte sie die vom DSV geforderte WM-Richtzeit auf die Hundertstelsekunde. Diese Zeit muss sie aber – genau wie die anderen DSV-Athleten - in Berlin bei der DM erneut bestätigen. Auch die Dortmunderin Denise Gruhn freute sich über eine Medaille. Sie erreichte in 17:09,56 Minuten den dritten Platz.

Ein weiterer Podestplatz gelang Caroline Ruhnau. Die 28-Jährige wurde über 100 Meter Brust in 1:09,20 Minuten Dritte hinter der Niederländerin Moniek Nijhuis (1:07,40 Minuten) und Joline Hostmann (1:08,75 Minuten) aus Schweden. Eine Stufe höher auf dem Podest stand Ruhnaus Essener Vereinskollegin Dorothea Brandt nach dem Rennen über 50 Meter Brust. 32,09 Sekunden reichten für Rang zwei. Im Vorlauf war Brandt in 31,89 Sekunden sogar noch einen Tick schneller unterwegs.

Deutsche Medaillen in Eindhoven

Strecke

Name

Verein

Platz + Zeit

1500 m Freistil

Isabelle Härle

SG Essen

  1. (16:26,36 Min.)

1500 m Freistil

Denise Gruhn

SG Dortmund

  1. (17:09,56 Min.)

800 m Freistil

Antonia Massone

SSG Saar Max Ritter

  1. (9:00,20 Min.)

100 m Brust

Caroline Ruhnau

SG Essen

  1. (1:09,20 Min.)

50 m Brust

Dorothea Brandt

SG Essen

  1. (0:32,09 Min.)

100 m Brust

Hendrik Feldwehr

SG Essen

  1. (1:01,53 Min.)

50 m Brust

Hendrik Feldwehr

SG Essen

  1. (0:27,79 Min.)
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