Brandt mit sechs Starts - Mensing will Revanche gegen Hocke

Den Weltcup mit acht Wettkämpfen in acht Ländern hat Dorothea Brandt mit insgesamt elf Podestplätzen gerade hinter sich gebracht. Nun erwartet die Essenerin in Wuppertal ein Mammutprogramm. Über die Rückenstrecken bahnt sich bei den Frauen die Wiederholung eines Duells an.

| 20. November 2013 | AKTUELL

Dorothea Brandt | Dorothea Brandt 50 Meter Freistil der Frauen Vorlauf

Dorothea Brandt 50 Meter Freistil der Frauen Vorlauf

Foto >Daniel Kopatsch

Brandt, zuletzt beim Weltcupfinale in Peking zweimal auf dem Podium, hat sich die Konzentration auf die 50-Meter-Strecken vorgenommen. Die 50 Meter Freistil in Rio 2016 sind das ganz große Ziel. In Wuppertal geht sie dreimal über die Kurzdistanz ins Becken und ist dabei jedesmal Favoritin.

Über 50 Meter Schmetterling, 50 Meter Freistil und 50 Meter Brust reist sie jeweils als Schnellste der deutschen Jahresbestenliste an. Außerdem peilt die 29-Jährige Podestplätze über 100 Meter Freistil, 100 Meter Lagen und 100 Meter Brust an.

Auf den Rückenstrecken sind die Titel dem Papier nach bereits vergeben: Die Wiesbadenerin Jenny Mensing, seit 2009 durchgängig in den Siegerlisten vertreten, ist über 50, 100 und 200 Meter jeweils als Schnellste gemeldet. Doch wie bei der Langbahn-DM könnte ihr Selina Hocke das Triple vermiesen.

In Berlin überraschte die 17-Jährige, als sie Mensing zweimal bezwang und sich sensationell für die WM qualifizierte. Ihren Newcomer-Status ist Hocke, die nach der WM von Berlin nach Hamburg wechselte, allerdings los. Die Konkurrenz in Wuppertal wird sie im Auge behalten.