Atmen? Fehlanzeige!

Anschauungsunterricht beim Weltrekordler: Wie man beim Sprint über 50 Meter noch Bruchteile von Sekunden gut machen kann, demonstrierte Steffen Deibler eindrucksvoll bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal.

| 22. November 2013 | AKTUELL

Steffen Deibler | Steffen Deibler, Vorlauf 50 m Schmetterling, DM Kurzbahn Wuppertal 2013

Steffen Deibler, Vorlauf 50 m Schmetterling, DM Kurzbahn Wuppertal 2013

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Da, wie Schwimmer wissen, jeder Atemzug Zeit kostet, verzichtete der Hamburger im Schmetterling-Sprint einfach darauf. Nach dem Startsprung machte Deibler auf den zwei Bahnen exakt einen Atemzug. Und zwar bei der Wende, wo der Kopf ohnehin aus dem Wasser ragt. Ansonsten blieb das Gesicht des Sprinters 23 Sekunden lang einfach unter Wasser.

In 23 Sekunden nur einmal atmen, ist natürlich machbar. Andere schaffen sogar acht Minuten und mehr gänzlich ohne Luftholen. Dabei aber noch 50 Meter in Weltklassetempo schwimmen, erfordert reichlich Übung. Zum Beispiel so.