Armstrong verzichtet auf Start bei Masters-Wettkampf

Aus dem zweifelhaften Sport-Comeback von Lance Armstrong wird nichts: Der ehemalige Radprofi und geständige Dopingsünder wird an diesem Wochenende doch nicht bei einem regionalen Masters-Wettkampf in seiner Heimatstadt Austin antreten.

| 5. April 2013 | AKTUELL

Armstrong | Lance Armstrong 2009 beim 100. Grio d\'Italia

Lance Armstrong 2009 beim 100. Grio d'Italia

Foto >Aprescindere, Dreamstime.com

Wie der Dachverband der US-Mastersschwimmer (USMS) mitteilte, habe Armstrong von sich aus auf einen Start verzichtet. Zuvor war bekannt geworden, dass der 42-Jährige in Austin für drei Freistilstrecken gemeldet hatte. Knapp drei Monate nach seinem öffentlichen Doping-Geständnis wollte Armstrong über 500, 1000 und 1650 Yards antreten.

Die Meldung hatte in Windeseile für Aufregung in der Schwimmwelt gesorgt, da der Texaner eigentlich lebenslang für alle Wettkämpfe gesperrt ist. Die Organisatoren des Wettkampfes argumentierten jedoch, ihre Veranstaltung unterläge nicht den Bestimmungen der Welt-Anti-Doping-Agentur. Dem widersprach kurz darauf der Schwimm-Weltverband FINA.

In einem Brief an USMS forderte die FINA den Verband auf, eine Teilnahme Armstrongs nicht zu akzeptieren. Als FINA-Mitglied unterläge auch USMS den geltenden Doping-Bestimmungen des Weltverbands, hieß es in dem Schreiben, das die FINA auf ihrer Website veröffentlichte.