Anwalt: Julia Efimova schwimmt in Rio

Die russische Weltmeisterin Julia Efimova darf nun doch an den Olympischen teilnehmen. Wie der Anwalt der Brustschwimmerin mitteilte, wurde eine Sperre wegen Meldonium-Dopings aufgehoben.

| 13. Juli 2016 | AKTUELL

Julia Efimova | Julia Efimova will im August in Rio starten.

Julia Efimova will im August in Rio starten.

Foto >Daniel Kopatsch

Andrej Mitkow sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Weltschwimmverband FINA habe Efimova vom Doping-Vorwurf freigesprochen. Die 24 Jahre alte Athletin ist damit für die Olympischen Spiele startberechtigt, "Es gibt keine Sanktionen, die Akte ist geschlossen", sagte Mitkow.

Wie über 100 weitere osteuropäische Sportler war Efomova Anfang des Jahres positiv auf das seit dem 1. Januar verbotene Herzmittel Meldonium getestet worden. Eine provisorische Sperre hob die FINA auf Anraten der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA im Mai auf, weil es Unklarheiten über die Abbaudauer des Medikaments gab. Viele Athleten argumentierten, sie hätten Meldonium zuletzt vor dem Jahreswechsel eingenommen, der Stoff habe sich aber dennoch in ihren Körpern befunden.

Der russische Schwimmverband hatte Efimova vorsorglich für die Spiele nominiert. Der siebenfachen Weltmeisterin war bereits 2013 ein Dopingvergehen nachgewiesen worden. Ein weiterer positiver Test hätte zu einer lebenslangen Sperre führen können.