Alle fünf Deutschen ausgeschieden

Auch am fünften Wettkampftag blieben die deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen ohne Medaille. Das wird sich auch am sechsten fortsetzen, denn alle fünf Halbfinalteilnehmer verpassten am Mittwochabend den Einzug in die Finals am Donnerstag.

| 1. August 2012 | AKTUELL

Britta Steffen nach dem Olympia-Aus | Britta Steffen nach dem Olympia-Aus

Britta Steffen nach dem Olympia-Aus

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Als Titelverteidigerin war Britta Steffen nach London gereist, im Halbfinale ist für die Berlinerin Schluss: In 54,18 Sekunden kraulte die Weltrekordhalterin auf den 12. Platz und verpasste damit die Möglichkeit einer Titelverteidigung um 26 Hundertstel. "Eigentlich bin ich zufrieden mit meiner Zeit", sagte Steffen nach dem Rennen. "Doch es gibt viele sehr gute Schwimmerinnen in der Welt. Ich bin natürlich enttäuscht, dass es nicht zum Finale gereicht hat, und kann noch gar nicht erklären, woran das lag. Ich habe alles getan, was ich konnte."

Auch Daniela Schreiber ist nicht im Finale am Donnerstagabend dabei - die Hallenserin belegte in 54,39 Sekunden den 15. Platz. Als Halbfinalschnellste geht Ranomi Kromowidjojo mit einer Zeit von 53,05 Sekunden, einem neuen olympischen Rekord, in den Endlauf. Neben der Niederländerin qualifizierten sich Melanie Schlanger (Australien), Missy Franklin (USA), Yi Tang (China), Jeanette Ottesen Gray (Dänemark), Francesca Halsall (Großbritannien), Aliaksandra Herasimenia (Weißrussland) und Jessica Hardy (USA) für das Finale.

Amerikaner dominieren 200 m Rücken

Auch über 200 Meter Rücken der Männer waren zwei Deutsche im Halbfinale am Start, für beide hat es ebenfalls nicht für den Endlauf gereicht. Jan-Philip Glania wurde in 1:57,43 Minuten Zehnter, Yannick Lebherz schlug in 1:58,80 Minuten als 15. an. Am schnellsten waren die Amerikaner Tyler Clary und Ryan Lochte in 1:54,71 und 1:55,40 Minuten.

Deibler scheitert knapp

Nach dem zweiten Platz im Halbfinale über 200 Meter Rücken war Lochte über 200 Meter Lagen der Schnellste. In 1:56,13 Sekunden setzte er sich gegen den Ungarn Laszlo Cseh durch, der 61 Hundertstel langsamer war. Dem Hamburger Markus Deibler fehlten auf Platz 9 nach 1:58,88 Minuten 39 Hunderstel, um den Finaleinzug zu schaffen.