Studzinski bricht Rennen in Argentinien ab

Er hatte sich so auf das Rennen in Argentinien gefreut, über eine Crowdfunding-Plattform Spenden für seinen Flug zusammenbekommen – und doch musste Alexander Studzinski das 88 Kilometer lange Rennen vorzeitig abbrechen.

| 11. Februar 2014 | AKTUELL

studzinski_klein | Studzi

Studzi

Foto >privat

Nach dem Grand-Prix-Auftakt Anfang Februar im argentinischen Santa Fe, bei dem der Wiesbadener Dritter wurde, fühlte er sich „leicht krank“. „Weil es aber nur ein Nachmittag war, dachte ich, dass es keinerlei Probleme im Wettkampf geben würde. Das Training die Tage vorher war auch recht gut“, berichtet der swim-Blogger.

Doch als der Wettkampf über 88 Kilometer von Hernandarias nach Parana startete, fühlte sich „Studzi“ sehr schwach und hatte schwere Arme. „Dazu kam, dass ich mich ab 1:30 Stunden übergeben musste und deshalb bin ich dann nach etwa 2:30 Stunden ausgestiegen. Da war ich allerdings schon ein riesengroßes Stück hinter dem ersten Pack“, sagt der 31-Jährige enttäuscht. Auch der zweite deutsche Schwimmer, Simon Pistor, musste das Rennen krankheitsbedingt abbrechen.

Das längste Rennen des Open-Water-Grand-Prix konnte der Russe Ivan Afanevich in 9:20:38 Stunden gewinnen. Bei den Faruen siegte Pilar Geijo in einer Zeit von 9:27:28 Stunden. Insgesamt hatten 25 Schwimmer aus elf Nationen an dem Wettkampf teilgenommen.

Das dritte Rennen des FINA Open Water Swimming Grand Prix 2014 findet am 29. März im mexikanischen Manzanillo über 15 Kilometer statt.