Kaltes Wasser: Studzinski sieht WM-Teilnahme in Gefahr

Am Freitag kämpft Langstreckenschwimmer Alexander Studzinski um die WM-Teilnahme. Über 25 Kilometer muss der Wiesbadener in Duisburg Deutscher Meister werden und die Normzeit von 5:17:30 Stunden unterbieten. Doch der Titelverteidiger hat ein Problem: die Kälte.

| 27. Juni 2013 | AKTUELL

Alex | Alexander Studzinski muss nach seiner Brasilien-Reise krankheitsbedingt ein paar Tage pausieren.

Alexander Studzinski muss nach seiner Brasilien-Reise krankheitsbedingt ein paar Tage pausieren.

Foto >Sina Horsthemke / spomedis

„Ich sehe mich noch nicht ankommen“, sagte der 30-Jährige nach der ersten Trainingsrunde auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau. Die Veranstalter hatten am Donnerstag 18,1 Grad Wassertemperatur gemessen und Studzinski fürchtet, dass es zur Startzeit am morgen um 8.30 Uhr noch um einiges kälter sein wird. Ein Nachteil für ihn im Kampf gegen die Uhr. „Ich mag nicht bei Kälte schwimmen. Ich werde sicher langsamer sein, als wenn es 22 oder 24 Grad wären.“ Mit seiner Siegerzeit von 2012 (5:15:55 Stunden) wäre der Titelverteidiger diesmal bei der WM.

Dass es aufgrund der Bedingungen eine Ausnahmeregelung durch den Verband geben könnte, beispielsweise eine Reduzierung der Normzeit, davon geht Studzinski nicht aus. Erschwerend kommt für den Favoriten hinzu, dass lediglich fünf Schwimmer für den langen Kanten gemeldet haben. „Ich werde wohl die meiste Zeit alleine schwimmen“, sagt Studzinski, der hofft, dass der Israeli Shahar Resman einigermaßen mithalten kann. "Der war letztes Jahr nur drei Minuten langsamer als ich."

Fünf Minuten nach den Männern starten am Freitag auch die sieben Frauen über 25 Kilometer. Hier gelten Ines Hahn, Josephine Paschke und 25-Kilometer-Debütantin Jaana Ehmcke als aussichtsreichste Kandidaten für das WM-Ticket. Die Siegerin muss dafür 5:42:30 Stunden schwimmen.