DSV stellt Starts bei Freiwasser-EM in Frage

Wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten steht derzeit ein Fragezeichen hinter den Starts der DSV-Schwimmer bei den Freiwasser-Europameisterschaften vom 7. bis 11. September im israelischen Eilat. Der Verband kündigte an, bis Ende dieser Woche eine Entscheidung zu fällen.

| 25. August 2011 | AKTUELL

Arena_Thomas Lurz_ausschnitt2.jpg | Thomas Lurz musste sich in Cancun Andreas Waschburger geschlagen geben.

Thomas Lurz musste sich in Cancun Andreas Waschburger geschlagen geben.

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"Die Sicherheit unserer Sportler geht über alles. Wir sind im ständigen Kontakt mit dem Bundesinnenministerium und werden bis Ende der Woche Stellung beziehen", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow gegenüber der Nachrichtenagentur dapd. Das Auswärtige Amt hatte eine Sicherheitswarnung für Reisen nach Israel ausgegeben.

Einer der Freiwasserschwimmer mit Reiseambitionen in den israelischen Urlaubsort Eilat ist Thomas Lurz. Der zehnfache Weltmeister möchte im Roten Meer seinen EM-Titel über die olympische Zehn-Kilometer-Distanz verteidigen und hat einen weiteren Start über fünf Kilometer geplant. Ob der Würzburger seine Reisepläne in die Tat umsetzen kann, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.

Maurer und Härle verzichten

Ihre EM-Teilnahme bereits abgesagt hatten Angela Maurer aus Mainz und Isabelle Härle aus Heidelberg. Maurer geht als angehende Polizeikommissarin beruflichen Verpflichtungen nach, für Härle haben mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012 in London die Becken-Wettbewerbe Priorität.