Berlin: Schwimmen im Spreekanal

Sie planen ein Wochenende in Berlin und würden gern noch eine sportliche Aktion integrieren? Wie wäre es mit dem „Berliner Flussbad Pokal“, der am 12. Juli 2015 Premiere feiert? Sie erkunden die Hauptstadt dabei schwimmend auf der Strecke zwischen Bode-Museum und Schlossbrücke entlang des Kupfergrabens.

| 3. Juli 2015 | AKTUELL

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Foto >Hendrik Reichel

Der „Berliner Flussbad Pokal“ ist ein neuer Schwimmwettbewerb, der anlässlich des Europäischen Flussbadetags als eine von vielen europaweit ausgetragenen Aktionen stattfindet, um auf den schlechten Zustand der Flüsse aufmerksam zu machen und sich für den großräumigen Schutz der Fließgewässer und Grundwässer einzusetzen.

1.000 Meter durch Berlin

Der Wettbewerb wird von der südlichen Monbijou-Brücke bis zur Schlossbrücke (Wendemarke Lustgarten/Unter den Linden) und zurück auf einer Länge von circa 1.000 Metern ausgetragen. Der Start erfolgt um 15 Uhr in Gruppen von voraussichtlich 75 bis 100 Teilnehmern, wobei Frauen und Männer getrennt antreten. Der Wettkampf richtet sich an leistungserfahrene Freiwasserschwimmer. Anmelden kann man sich bis 8. Juli 2015.

„Das Besondere an dem Event ist die Kulisse – das Flussbad-Terrain geht entlang der Museumsinsel, also man schwimmt am Bode-Museum, dem Pergamon-Museum und dem Alten Museum vorbei, dann kommt der Lustgarten, hinter dem etwas weiter nach hinten versetzt der Berliner Dom steht, und gleich danach taucht das Humboldt-Forum auf. Mittiger geht es nicht, schöner nicht und aufregender wohl auch nicht“, schwärmt Barbara Schindler vom Organisationsteam.

Natürlich gereinigtes Flusswasser

Flussbad Berlin ist ein Projekt, das den als Kupfergraben bekannten Seitenarm der Spree an der Museumsinsel in ein öffentlich zugängliches, beschwimmbares Gewässer mit natürlich gereinigtem Flusswasser für die Berliner umgestalten möchte. Der gleichnamige Verein wird zur Durchsetzung seiner Ziele im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ durch den Bund und das Land Berlin gefördert.