NRW und Berlin dominieren beim Nachwuchs

Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und Berlin haben das Bundesfinale des Staffelwettbewerbs DMSJ in Essen dominiert. Die Meisterschaften sind jedes Jahr ein wichtiger Gradmesser für die Jugendarbeit in den Vereinen.

| 19. November 2014 | AKTUELL

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Jugendwettkämpfe

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Angeführt von der SG Essen platzierten sich Mannschaften aus NRW achtmal unter den besten drei. Auch die Berliner waren mit sechs Top-3-Platzierungen erfolgreich. Insgesamt schwammen sich Vereine aus sieben Bundesländern in den acht Entscheidungen aufs Podium. Siege feierten in diesem Jahr die SG Essen (3 Titel), Wasserfreunde Spandau, SG Schöneberg, SG Stadtwerke München, Potsdamer SV und Wasserfreunde 98 Hannover.  

Ergebnisse

Rang

Bundesland

Top 3

Titel

1

NRW

8

3

2

Berlin

6

2

3

Sachsen-Anhalt

3

Hessen

3

5

Bayern

2

1

6

Niedersachsen

1

1

Brandenburg

1

1

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Der Deutsche Mannschaftswettbewerb der Jugend (DMSJ) besteht aus fünf Staffelrennen. An zwei Tagen schwimmen die 11- bis 18-Jährigen jeweils 4 x 100 Meter Freistil, Rücken, Brust, Schmetterling und Lagen. Das Team mit der besten Gesamtzeit gewinnt den Titel.

Für die Vereine ist der stimmungsvolle Kurzbahn-Wettbewerb ein Jahreshöhepunkt, spiegelt er doch vor allem in den jungen Jahrgängen die Basisarbeit in den Trainingsgruppen wider. Gelegentlich gelingt es sogar kleinen Vereinen gegen die „großen“ Startgemeinschaften zu bestehen. In diesem Jahr gelang ein solcher Erfolg beispielsweise den Wasserfreunden Fechenheim aus Frankfurt am Main, die sich bei den 13- und 14-jährigen Mädchen auf Rang drei schwammen.