DLRG-Athleten holen sieben WM-Medaillen

Zwar ohne Weltmeistertitel, dafür aber mit sieben Medaillen und Platz fünf in der Nationenwertung haben die deutschen Rettungsschwimmer die WM im australischen Adelaide beendet. Ihre Erfolge bei der Rescue 2012 feierten die Athleten der DLRG vor allem im Schwimmbecken.

| 14. November 2012 | AKTUELL

Rescue Tube Race | DLRG Lifesaving

DLRG Lifesaving

Foto >DLRG Region Uetersen e.V.

Gleich zweimal Edelmetal holten die deutschen Männer in der Disziplin 100 Meter Lifesaver (Retten mit Gurt). Die Sportsoldaten Adrian Flügel und Anil Sezen sicherten sich Silber und Bronze. WM-Silber über 100 Meter kombinierte Rettungsübung gab es für Christian Ertel. Nach Bestzeit im Vorlauf, musste sich der Berliner lediglich Giovanni Legnani aus Italien geschlagen geben. In 1:02,59 Minuten erzielte Ertel einen neuen deutschen Rekord. Auch Ertels Bruder Christoph nahm eine Medaille mit nach Hause: Bronze im 200 Meter Super Lifesaver, genau wie Kai-Uwe Schirmer in der Disziplin 100 Meter Retten mit Flossen.

Kaum gegensätzlicher hätten die Endläufe der 4 x 25 Meter Puppenstaffeln verlaufen können: Während sich die Damen, als Weltrekordlerinnen angereist, mit Platz fünf begnügen mussten, gelang den Männern der Sprung auf das Podium. Die Ertel-Brüder gewannen gemeinsam mit Anil Sezen und Kai-Uwe Schirmer WM-Silber. Die Damen verloren zu allem Überfluss auch noch ihre Weltbestmarke an Belgien. Ebenfalls Silber feierte die Tube-Staffel der Männer.

Das von Bundestrainerin Susanne Ehling ausgegebene Ziel, stärkste Nation Europas zu werden, konnten die DLRG-Athleten nicht erfüllen. Nach fünf Wettkampftagen belegte die deutsche Truppe in der Nationenwertung hinter Neuseeland, Australien, Frankreich und Italien Platz fünf.