Entscheidungsrennen zwischen Muffels und Waschburger in Israel

Im Juli finden in Südkorea die Schwimm-Weltmeisterschaften statt. Für Deutschland dürfen vier Freiwasserschwimmer über die 10-Kilometer-Distanz an den Start gehen. Drei Athleten sind bereits qualifiziert, eine Entscheidung steht noch aus.

| 7. März 2019 | AKTUELL

Rob Muffels will sich für die WM qualifizieren.

Rob Muffels will sich für die WM qualifizieren.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Die Freiwasserschwimmer Rob Muffels und Andreas Waschburger kämpfen Ende März in Israel um das letzte WM-Ticket über 10 Kilometer und damit um die Chance, sich bereits bei der WM mit einer Top-Platzierung für Tokio 2020 zu qualifizieren. Zwischen dem Magdeburger und dem Saarbrücker stand es nach den eigentlich entscheidenden Nominierungsrennen in Abu Dhabi und Doha unentschieden. Muffels belegte in Abu Dhabi den achten und in Doha den sechsten Platz. Konkurrent Waschburger beendete die Rennen als Sechster und Achter.

Auf Anfrage von swim.de teilte Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz nun mit, wie die Entscheidung fallen wird. "Es wird beim Europacup in Eilat ein Ausschwimmen zwischen den beiden stattfinden. Der besser Platzierte wird dann neben Florian Wellbrock bei der WM 2019 die 10 Kilometer schwimmen", sagte Lurz. Das Rennen in Israel findet am 31. März statt.

Beck, Wunram und Wellbrock qualifiziert

Bereits für die WM qualifiziert ist Florian Wellbrock. Der Magdeburger konnte sowohl das Rennen in Abu Dhabi als auch die 10 Kilometer in Doha gegen Top-Schwimmer aus der ganzen Welt für sich entscheiden. Bei den Frauen qualifizierten sich dank der besten Ergebnisse die Würzburgerin Leone Beck und Finnia Wunram (Magdeburg). Beide sind seit 2013 bei jeder WM dabei. Während Wunram jedoch schon vor vier Jahren in Kasan als Dritte über 5 Kilometer eine WM-Medaille gewinnen konnte, hat sich Beck erst in den letzten Jahren für das Freiwasser entschieden. 2013 und 2015 war sie noch als Beckenschwimmerin bei der WM am Start.