Wierling bester Sprinter - Wellbrock siegt über 1.500 Meter

Der Essener Kraulsprinter Damian Wierling ist erneut deutscher Meister über 50 Meter. Auch auf der längsten Freistilsstrecke gewann der Titelverteidiger.

| 16. Juni 2017 | AKTUELL

Damian Wierling und Maximilian Oswald beim Start.

Damian Wierling und Maximilian Oswald beim Start.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Wierling, in Berlin als Newcomer des Jahres 2016 ausgezeichnet, sprintete die 50 Meter in 22,06 Sekunden und qualifizierte sich über die U23-Norm für die Weltmeisterschaften in Budapest. Der deutsche Rekordhalter gewann vor dem Berliner Maximilian Oswald (22,44 s) und Tim-Thorben Suck (22,83 s) aus Potsdam.

Damian Wierling blickt nach dem Rennen an die Anzeigetafel.

Damian Wierling blickt nach dem Rennen an die Anzeigetafel.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

"Es ist enorm wichtig für mich, die Norm unterboten zu haben", sagte der Olympia-15. über 100 Meter Freistil. "In der letzten Zeit lief das Training nicht so gut. Es war schon eine Wundertüte, ob ich es überhaupt zur WM schaffe."

Wellbrock nicht zufrieden

Über die längste DM-Strecke setzte sich Florian Wellbrock vom SC Magdeburg durch. Mit seiner Zeit von 15:01,34 Minuten über 1.500 Meter Freistil war der 19-Jährige aber überhaupt nicht zufrieden. "Ich bin enttäuscht. Ich wollte die 14:55 Minuten vom letzten Jahr eigentlich toppen, aber in ein bis zwei Stunden kann ich mich bestimmt über die WM-Qualifikation freuen."

Wie Wierling knackte Wellbrock die etwas leichtere U23-Norm für die WM in Budapest. Der Schützling von Trainer Bernd Berkhahn wird damit nach der WM 2015 und Olympia 2016 erneut beim Jahreshöhepunkt dabei sein. In Berlin verdrängte der angehende Immobilienkaufmann die beiden Würzburger Sören Meißner und Ruwen Straub auf die Plätze zwei und drei.