Starkes DSV-Team greift in Stockholm an

Für viele DSV-Asse sind die Swim Open in Stockholm der wichtigste Wettkampf auf dem Weg zur WM in Südkorea. Jetzt muss die Form stimmen.

| 12. April 2019 | AKTUELL

Bisher hat es für Damien Wierling noch nicht für eine WM-Qualifikation gereicht. Dies wird er in Stockholm zu ändern versuchen.

Bisher hat es für Damien Wierling noch nicht für eine WM-Qualifikation gereicht. Dies wird er in Stockholm zu ändern versuchen.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Noch gut zwei Wochen bleiben den deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer, um sich für die Weltmeisterschaften 2019 in Gwangju zu qualifizieren. Sieben Athleten haben bisher die Normzeiten des DSV unterboten, doch es gibt noch viele offene Startplätze. Der vielleicht wichtigste Qualifikationswettkämpfe finden von heute an in Stockholm statt. Mehr als ein Dutzend potenzielle WM-Kandidaten hat der DSV bei den Swim Open dabei.

Christian Diener, in Bergen noch knapp an den Normzeiten vorbeigerauscht, wird in Schweden über alle drei Rückenstrecken starten. Auch Damian Wierling hat noch kein Ticket für die WM in der Hand. Er wird am Wochenende über 50 Meter Schmetterling sowie 50, 100 und 200 Meter Freistil angreifen. Auch Philip Heintz, Jacob Heidtmann, Maximilian Pilger, Poul Zellmann und Ramon Klenz werden in Stockholm versuchen, sich für die WM zu empfehlen.

Bereits seit Januar qualifiziert ist Marco Koch über 200 Meter Brust. In Stockholm wird der Ex-Weltmeister zusätzlich die 50 und 100 Meter Brust sowie 200 Meter Lagen schwimmen. Auch Florian Wellbrock, der sich sogar schon drei WM-Startplätze sichern konnte, wird in Stockholm vertreten sein. Der Magdeburger hat sich ein volles Programm mit Starts über 200, 400, 800 und 1.500 Meter Freistil. Spannend wird es vor allem auf den langen Strecken, wenn der Europameister auf seine europäischen Dauerrivalen Mykhaylo Romanchuk, Henrik Christiansen und Jan Micka trifft. Aus Deutschland sind zudem die mehrfachen deutschen Meister Sören Meißner und Ruwen Straub auf ähnlichen Distanzen unterwegs.

Alexandra Wenk will zur WM

Bei den Frauen ist die Besetzungsliste ähnlich stark aufgestellt. Die bereits qualifizierten Sarah Köhler, Laura Riedemann und Franziska Hentke stehen auch auf den Stockholmer Startlisten. Riedemann wird versuchen, weitere Rückenstrecken zu ihren WM-Starts hinzuzufügen, während Hentke sich auf die Lagenstrecken konzentriert. Dabei tritt sie über die 200 Meter Lagen unter anderem gegen Teamkollegin Alexandra Wenk an, die außerdem über 50 und 100 Meter Schmetterling noch für ein WM-Ticket kämpfen wird.

In der schwedischen Hauptstadt werden auch Leonie Beck, Yara Sophie Hierath, Angelina Köhler, Jessica Steiger, Annika Bruhn und weitere deutsche Schwimmerinnen für spannende Ergebnisse sorgen.