Vier DSV-Athleten schwimmen zur EM

Das deutsche Team für die Schwimm-EM in Glasgow wächst. Am Wochenende unterboten zwei Schwimmerinnen und zwei Schwimmer die vom Verband geforderten Normzeiten.

| 16. April 2018 | AKTUELL

Philip Heintz kann sich jetzt auf die EM in Glasgow vorbereiten.

Philip Heintz kann sich jetzt auf die EM in Glasgow vorbereiten.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Bei den Topevents in Eindhoven und im norwegischen Bergen knackten Laura Riedemann, Celine Rieder, Philip Heintz und Johannes Hintze am Wochenende die Normzeiten für die EM. Dem Heidelberger Lagenspezialisten Heintz gelang es dabei als einzigem Athleten die härteren Zeiten für die offene Klasse zu unterbieten. Die drei anderen unterboten die sogenannte U23-Norm, die nur für Sportler bis 23 Jahre gilt.

Heintz triumphierte in Bergen in 1:56,67 Minuten über 200 Meter Lagen und schob sich mit der Zeit auf Platz zwei der Weltrangliste hinter den Japaner Kosuke Hagino (1:56,37 min). Der Heidelberger ist damit in diesem Jahr bisher schnellster Europäer und dürfte im August als Medaillenkandidat zu den Europameisterschaften nach Schottland fahren.

Riedemann nähert sich Minutenmarke

Ebenfalls dabei sein wird vom 3. bis 9. August Johannes Hintze. Der gerade von Potsdam nach Heidelberg gewechselte 18-Jährige schwamm in Eindhoven über 400 Meter Lagen auf Rang zwei. In 4:15,76 Minuten blieb er über zwei Sekunden unter der Norm. Der drittplatzierte Jacob Heidtmann (Elmshorn) scheiterte in 4:16,70 Minuten an der für die älteren Schwimmer geltende Normzeit von 4:13,55 Minuten.

Über 1.500 Meter Freistil reichte es für Celine Rieder in 16:30,65 Minuten ebenso zur EM-Qualifikation wie für Laura Riedemann über 100 Meter Rücken. Die Hallenserin verwies als Zweite in persönlicher Bestzeit von 1:00,28 Minuten unter anderem die Olympia-Teilnehmerinnen Lisa Graf (1:00,51 min) und Jenny Mensing (1:01,30 min) auf die Plätze. Auch im Kampf um einen Platz in der Lagenstaffel hat Riedemann damit zurzeit die Nase vorn.