71 Kilometer: Martin Wunnerlich schwimmt am weitesten

Viele Tausend Kilometer schwammen die Teilnehmer bei den zurückliegenden 24-Stunden-Schwimmen. Arena hat jetzt ein Ranking der besten Leistungen veröffentlicht.

| 8. Februar 2019 | AKTUELL

Ein Schwimmer krault bei einem 24-Stunden-Schwimmen durch die Nacht.

Ein Schwimmer krault bei einem 24-Stunden-Schwimmen durch die Nacht.

Foto >Jo Kleindl / Neckarsulmer Sport-Union

Viele Sportler traten in den vergangenen Monaten bei einem der vielen 24-Stunden-Schwimmen an. Die Firma Arena, die rund 50 Events unterstützt, hat nun für diese Veranstaltungen die Ergebnisse veröffentlicht.

Demnach legten die Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens in Dormagen insgesamt die weiteste Strecke zurück. Die 1.135 Sportler schwammen zusammen fast 3,7 Millionen Meter. Nicht ganz so viel, aber im Durchschnitt pro Teilnehmer mehr, schwammen die Athleten in Haar bei München. Hier legte jeder Schwimmer durchschnittlich 15,3 Kilometer zurück, was auf der 25-Meter-Bahn 614 Bahnen entspricht.

Martin Wunnerlich schwimmt am weitesten

Die Gesamtwertung der Frauen entschied Anne Hembd mit 53.000 Metern für sich. Sie startet für das Team Warmduscher, dessen Gründer Sven Eckart kürzlich im swim.de-Interview sagte, jeder Vielschwimmer habe einen "leichten Knacks". Bei den Männern legte Martin Wunnerlich vom TSV Schwalkheim sogar 71.050 Meter zurück.

Laut Arena ist es Ziel des Engagements, Menschen zum Schwimmen zu motivieren. Die 24-Stunden-Schwimmen findet in vielen Städten Deutschlands statt. Mitmachen kann jeder, der eigenständig 100 Meter ohne Hilfe und Festhalten absolvieren kann. 2018 nahmen über 8.500 Sportler an den 50 angebotenen Events teil. 27 Veranstaltungen ließen ihre Ergebnisse auswerten. Ausgerichtet wurden die Veranstaltungen von Schwimmvereinen und DLRG-Ortsgruppen.