Sjöström und Co. starten in Katar

Wie der Weltcupauftakt in Kasan ist auch die zweite Station in Doha eher spärlich besetzt. An den Start gehen wieder einige amtierende Welt- und Europameister, deutsche Schwimmer sucht man erneut vergeblich.

| 12. September 2018 | AKTUELL

Vladimir Morozov kann in Doha seine Führung im Weltcup ausbauen.

Vladimir Morozov kann in Doha seine Führung im Weltcup ausbauen.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

2014 wurden die Weltmeisterschaften auf der Kurzbahn in Doha ausgetragen, 2023 werden die Langbahn-Weltmeisterschaften folgen. In der Zwischenzeit macht der FINA-Weltcup regelmäßig Station in der katarischen Hauptstadt. Wie beim ersten Weltcup-Stopp in der vorherigen Woche in Russland, ist der Wettkampf in Doha (13.-15. September) allerdings trotz hoher Preisgelder eher spärlich besetzt. Neben den wenigen prominenten Schwimmern, die bereits in Kasan antraten, finden sich nur wenige bekannte Namen auf der Startliste. 

Vladimir Morozov und Sarah Sjöström, die beiden Spitzenreiter in der Gesamtwertung, wollen in Doha ihre Führung ausbauen. Doch auch die Zweit- und Drittplatzierten des Weltcups gehen in Doha wieder an den Start. Sjöström schwamm in Russland teilweise nur knapp an ihren Zeiten von der EM vor zwei Monaten vorbei, es bleibt abzuwarten, ob die Schwedin diese Zeiten bei der zweiten Langbahnveranstaltung des Weltcups sogar unterbieten kann.

Katinka Hosszu spulte in Kasan das erste Mal seit langer Zeit ihr Mammut-Wettkampfprogramm ab. Sie wird in Doha ebenso dabei sein wie der Vorjahres-Gesamtsieger Chad le Clos, der Weltrekordhalter über 50 Meter Schmetterling, Andriy Govorov, Australiens Rücken-Ass Mitchell Larkin und US-Sprinter Blake Pieroni. Aus Deutschland nehmen wie in Kasan erneut keine Athleten teil.