Beck und Muffels schwimmen in China auf Platz zwei

Beim vorletzten Rennen der Fina Marathon Swim World Series im chinesischen Chun'An schwammen Leonie Beck und Rob Muffels nach zehn Kilometern jeweils auf den zweiten Platz.

| 17. September 2018 | AKTUELL

Rob Muffels schwamm in China auf Platz zwei.

Rob Muffels schwamm in China auf Platz zwei.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Nur hauchdünn verpasste Muffels in China den Sieg. Nach 1:56:34,9 Stunden belegte der Magdeburger hinter dem Briten Jack Burnell den zweiten Platz. Im Zielsprint schwamm Muffels noch einmal an den Briten heran, konnte ihn aber nicht mehr überholen und beendete das Rennen mit 0,1 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Als Dritter kam Gregorio Parltrinieri ins Ziel. Der italienische Olympiasieger und amtierende Weltmeister über 1.500 Meter Freistil startet diese Saison das erste Mal im Freiwasser-Weltcup und war beim Auftaktrennen in Doha Fünfter geworden. In China kam er vor dem niederländischen Freiwasserstar Ferry Weertman ins Ziel. Der Olympiasieger beendete das Rennen auf Rang vier. 

Sören Meißner belegte nach 1:56:39,3 Stunden Platz sieben. Christian Reichert, der das vorherige Rennen im kanadischen Lac Mégantic gewonnen hatte, wurde in 1:56:43,2 Stunden Elfter. Marcus Herwig belegte Rang 18 (1:59:51,3 Stunden).

Deutsche Frauen in den Top Ten

Im Rennen der Frauen schwamm die Würzburgerin Leonie Beck ebenfalls auf Rang zwei. Sie schlug 0,8 Sekunden nach der Chinesin Xin Xin an, die bereits das letzte Rennen in Kanada für sich entschieden hatte. Xin Xin benötigte 2:06:22,6 Stunden für die Zehn-Kilometer-Distanz. Auf den dritten Platz schwamm Ana Marcela Cunha. Die Brasilianerin hat in dieser Saison bereits die Rennen in Lac St-Jean und Balatonfured gewonnen. Genauso wie ihr Landsmann Weertman beendete die Olympiasiegerin Sharon van Rouvendaal das Rennen auf dem vierten Platz.

 Finnia Wunnram belegte nach 2:06:25,5 Stunden Rang fünf vor Lea Boy (2:06:36,8 Stunden).