0,01, 0,05 und 0,06 Sekunden fehlten zum Weltrekord

Mit absoluten Topzeiten haben vor allem die Frauen am zweiten Tag der Schwimm-WM in Budapest geglänzt - auch wenn diesmal kein Weltrekord fiel.

| 24. Juli 2017 | AKTUELL

Viel fehlte Sarah Sjöström nicht zum nächsten Rekord.

Viel fehlte Sarah Sjöström nicht zum nächsten Rekord.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Nach 58,18 Sekunden stoppte die Uhr nach Kylie Masses Halbfinale über 100 Meter Rücken, erst einmal ist eine Schwimmerin über diese Strecke schneller unterwegs gewesen als die Kanadierin. Die Britin Gemma Spofforth triumphierte 2009 bei der WM in Rom in 58,12 Sekunden. Vielleicht hat sich Masse die letzten Hundertstel für das Finale morgen Abend aufgespart. Der Titel dürfte auf jeden Fall nur über sie gehen.

Kylie Masse blickt nach dem Rennen an die Anzeigetafel.

Kylie Masse blickt nach dem Rennen an die Anzeigetafel.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Noch dichter an den bestehenden Rekord kam Julia Efimova über 100 Meter Brust heran. Die Russin war in 1:04,36 Minuten nur 0,01 Sekunden langsamer als Ruta Meilutyte bei ihrem WM-Erfolg vor vier Jahren in Barcelona. Im Finale erwartet die Russin ein pikantes Duell mit der Litauerin sowie US-Olympiasiegerin Lilliy King. Efimova ist spätestens seit einer Dopingsperre, die sie in einem Interview einmal mit Fahren ohne Führerschein verglich, bei vielen Schwimmern unten durch.

Ob die Dopingmittel noch nachwirken? Julie Efimova schrammte nur knapp am Weltrekord vorbei.

Ob die Dopingmittel noch nachwirken? Julie Efimova schrammte nur knapp am Weltrekord vorbei.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Auch Sarah Sjöström verpasste den Weltrekord nur um einen Wimpernschlag. Die Schwedin blieb bei ihrem Sieg über 100 Meter Schmetterling nur 0,05 Sekunden über ihrer Bestzeit, die zugleich Weltrekord ist. In Rio gewann Sjöström Gold in 55,48 Sekunden. Diesmal gab es den Titel in 55,53 Sekunden.