Marius Kusch knackt WM-Norm

Marius Kusch, der seit 2016 in Amerika lebt und trainiert, konnte am vergangenen Samstag die WM-Norm über 100 Meter Schmetterling knacken. Die Qualifikationsphase für Südkorea läuft allerdings noch bis zum 30. April.

| 12. März 2019 | AKTUELL

Marius Kusch kratzt an Steffen Deiblers deutschem Rekord über 100 Meter Schmetterling.

Marius Kusch kratzt an Steffen Deiblers deutschem Rekord über 100 Meter Schmetterling.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Beim Pro Swim Series Meeting in Des Moines (Iowa, USA) gelang es dem 25-jährigen Kusch bereits im Vorlauf, die WM-Norm zu unterbieten. Der DSV-Schwimmer schlug nach 51,34 Sekunden an, die zuvor festgelegte Norm liegt bei 51,80 Sekunden. Mit dieser Zeit verfehlte er nur knapp den deutschen Rekord (51,19 Sekunden), den Steffen Deibler im November 2009 aufgestellt hatte. Im Finale des Meetings landete der in Datteln geborene Kusch in 51,58 Sekunden hinter Caeleb Dressel (51,51 Sekunden) auf Platz zwei.

Marius Kusch ist neben Marco Koch (200 Meter Brust) der zweite deutsche Beckenschwimmer, der die Norm für die im Juli dieses Jahres stattfindende Weltmeisterschaft in Südkorea unterbieten konnte. Die offizielle Entscheidung, ob die beiden Schwimmer bei der WM dabei sein werden, wird allerdings erst nach Qualifikationsschluss am 30. April feststehen. Da bei den Weltmeisterschaften je Strecke nur zwei Athleten an den Start gehen dürfen, müssen Kusch und Koch hoffen, dass bis zu diesem Tag kein deutscher Schwimmer in einem Wettkampf schneller schwimmt als sie.