Marco Koch nicht im EM-Aufgebot

Bei der DM in Berlin einen überragenden Sieg über 200 Meter Brust gefeiert, sich im Saisonverlauf enorm gesteigert - doch bei der EM in Glasgow muss Marco Koch zuschauen.

| 22. Juli 2018 | AKTUELL

Chef-Bundestrainer Henning Lambertz und Marco Koch im Gespräch nach dem Vorlauf über 200 Meter Brust.

Chef-Bundestrainer Henning Lambertz und Marco Koch im Gespräch nach dem Vorlauf über 200 Meter Brust.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Marco Koch darf trotz seines überragenden Siegs über 200 Meter Brust bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin nicht mit zur Europameisterschaft nach Glasgow fahren. Das entschied der Nominierungsausschuss des Deutschen Schwimmverbands (DSV) einvernehmlich, wie der Verband heute mitteilte. „Die positive Tendenz von Marco in den letzten Wochen ist deutlich zu erkennen und spiegelt sich auch in der Saisonbestleistung wider", sagt Chef-Bundestrainer Henning Lambertz. "Allerdings reicht seine Zeit von 2:08,97 Minuten nicht für eine nachträgliche Nominierung aus. Marco ging hier in Berlin topvorbereitet an den Start. Somit kann eine weitere Steigerung, um in Medaillennähe zu schwimmen, nicht unbedingt erwartet werden“, so Lambertz.

Mit in Glasgow dabei ist dagegen der Hamburger Ramon Klenz, der in Berlin an den ersten drei Tagen drei Titel feierte. Zum Auftakt der Meisterschaften hatte Klenz den 32 Jahre alten deutschen Rekord von Michael Groß über 200 Meter Schmetterling unterboten. Mit seiner Zeit von 1:55,76 Minuten liegt Klenz derzeit auf Platz 3 der europäischen Jahresbestenliste.