Leonie Beck gewinnt WM-Bronze über 5 Kilometer

Toller Erfolg für Leonie Beck: Die Freiwasserschwimmerin aus Würzburg hat nach der geglückten über Olympia-Qualifikation über 10 Kilometer WM-Bronze über 5 Kilometer gewonnen.

| 17. Juli 2019 | AKTUELL

Leone Beck freut sich nach dem Rennen über WM-Bronze.

Leone Beck freut sich nach dem Rennen über WM-Bronze.

Foto >Jo Kleindl

Die Erfolgsgeschichte der deutschen Freiwasserschwimmer bei der WM in Südkorea geht weiter. Mit einem starken Finish sicherte sich Leonie Beck die Bronzemedaille im Rennen über 5 Kilometer. Beim Sieg der Brasilianerin Ana Marcela Cunha kam die Würzburgerin mit 2,0 Sekunden Rückstand zeitgleich mit der US-Amerikanerin Hannah Moore ins Ziel. Silber gewann Aurelie Muller aus Frankreich. Hier sehen Sie die besten Bilder zum Rennen.

Die zweite deutsche Teilnehmerin im Feld der 54 gestarteten Athletinnen, die Magdeburgerin Finnia Wunram, lag zwischenzeitlich in Führung, fiel dann aber etwas zurück und wurde schließlich 15. Wunram und Beck hatten sich zuvor mit den Plätzen acht und neun über 10 Kilometer für die Olympischen Spiele 2020 qualifiziert.

Platz

Name

Zeit

1

Ana Marcela Cunha (Brasilien)

57:56,0

2

Aurelie Muller (Frankreich)

+1,0

3

Leonie Beck (Würzburg)

+2,0

3

Hannah Moore (USA)

+2,0

5

Rachele Bruni (Italien)

+2,7

6

Giulia Gabbrielleschi (Italien)

+3,0

15

Finnia Wunram (Magdeburg)

+16,0

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"Ohne Quali wäre die Medaille nichts wert"

"Ich wollte offensiv schwimmen und eigentlich nach zwei Runden die Führung übernehmen, doch an der Boje habe ich ein paar Plätze verloren", sagte Beck dem ZDF. Der 22-Jährigen gelang es jedoch, an der Gruppe vorbeizuschwimmen und sich letztlich in einem packenden Dreikampf mit Moore und der viertplatzierten Italienerin Rachele Bruni Bronze zu sichern. "Die WM ist sehr gut gelaufen für mich. Das Hauptziel war die Olympiaquali. Ohne die, wäre die Medaille heute über 5 Kilometer eigentlich nichts wert. So ist es ein supergroßer Bonus. Ich freue mich wirklich sehr."

Finnia Wunram versucht, sich im Feld zu behaupten.

Finnia Wunram versucht, sich im Feld zu behaupten.

Foto >Jo Kleindl