Keine weiteren Qualifikationen bei German Open in Essen

Am vergangenen Wochenende haben in Essen die German Open stattgefunden. Der Wettkampf bot die letzte Chance auf die Qualifikation für die WM und die Junioren-EM.

| 13. Mai 2019 | AKTUELL

Jessica Steiger hält ihre Konkurrenz über 100 und 200 Meter Brust auf Abstand (Archivbild).

Jessica Steiger hält ihre Konkurrenz über 100 und 200 Meter Brust auf Abstand (Archivbild).

Foto >Peter Jacob / spomedis

Der DSV hatte zuletzt den WM-Qualifikationszeitraum bis zum 12. Mai verlängert. Somit fielen die German Open in Essen-Rüttenscheid auf das letzte Qualifikationswochenende vor der finalen Bekanntgabe des Kaders für die im August stattfindende Weltmeisterschaft in Gwanju. Neben der Qualifikation für die WM endete am 12. Mai auch die Quali-Periode für die in Kasan stattfindende Junioren-EM.

In Essen gingen zahlreiche Top-Schwimmer an den Start, die sich im Vorfeld noch nicht für die WM und JEM qualifizieren konnten. Neben vereinzelten Bestzeiten blieben jedoch weitere Bestätigungen der Normen aus.  

Youngster dominiert über Schmetterling

Luca Nik Armbruster, der die JEM-Norm über 100 Meter Schmetterling in 53,71 Sekunden bereits in Den Haag unterbieten konnte, glänzte auch in Essen über diese Distanz. Der 2001 geborene Armbruster gewann das Finale in 54,08 Sekunden und blieb somit auch in Essen zwei Hundertstel unter der Norm. Über die 50 Meter Schmetterling unterbot der Youngster in 24,02 Sekunden den Jahrgangsrekord, den vorher der Osnabrücker Jonas Bergmann hielt (24,04 Sekunden). 

Steiger und Koch mit Bestzeiten

Die Gladbeckerin Jessica Steiger konnte im Vorlauf über 100 Meter Brust mit einer neuen deutschen Jahresbestzeit glänzen. Mit einer Zeit von 1:08,44 Minuten war sie ein Hundertstel schneller als Anna Elendt, die sie auf Platz zwei der diesjährigen DSV-Bestenliste verwies. Auch über 200 Meter Brust konnte Steiger gewinnen (2:27,77 Minuten). 

Über eine Saisonbestzeit konnte sich auch Marco Koch freuen. Der Darmstädter gewann über 100 Meter Brust in 1:00,98 Minuten die Goldmedaille. Die Sprintdistanz konnte Koch ebenfalls für sich entscheiden (28,40 Sekunden).