7 Tipps aus dem Pool-Knigge

Im Schwimmbad treffen Welten aufeinander - sportlich wie sozial. Und das sorgt immer wieder für Konflikte. Dabei ist es gar nicht so schwierig. Wenn sich alle an ein paar Regeln halten, wird es harmonisch im Pool.

| 16. Januar 2019 | AKTUELL

Ein voll beleintes Becken und Kreisverkehr: So gesittet geht es im Schwimmbad nicht immer zu.

Ein voll beleintes Becken und Kreisverkehr: So gesittet geht es im Schwimmbad nicht immer zu.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

1. Das Wichtigste zuerst: Fair geht vor!

Wer sein Training regelmäßig in einem öffentlichen Schwimmbad abspult, kennt das Chaos nur zu gut. "Kopf-über-Wasser-Schwimmer" auf der Schnellschwimmerbahn (ab wann ist man eigentlich "schnell"?), Dampfplauderer, die entweder nebeneinander baden oder die Wand blockieren, und Halbstarke, die neben der Trainingsbahn ihre Sprungkünste demonstrieren.

Man ist ja schon mit wenig zufrieden. Leinen sind toll, um den Verkehr im Wasser einigermaßen in den Griff zu kriegen. In manchen Schwimmbädern gibt es eingeteilte Bahnen für Wettkampfschwimmer, Brust- oder Rückenschwimmer. Blöd nur, wenn sich niemand dran halten will oder einer partout auf seinem Fleckchen Wasser besteht und von Kreisverkehr nichts wissen will. Und was ist eigentlich, wenn ich auf der Rückenschwimmerbahn eine Bahn Brust schwimmen möchte?

Kurz: Wenn viele Schwimmer auf engem Raum trainieren, sind problematische Situationen vorprogrammiert. Etwas besser geht's, wenn Sie diese Tipps beachten.

  • Verzichten Sie auf Delfinschwimmen und Paddles, wenn kein Platz vorhanden ist.
  • Sie wollen Brust schwimmen und Ihr Trainingskollege Kraul? Dann lassen Sie ihn vor (es sei denn, Sie sind schneller).
  • Trainiert Ihr Mitschwimmer auf Zeit? Dann halten Sie ihn nicht auf.
  • Wechseln Sie nicht plötzlich von Kraul auf Brust – Ihr Hintermann wird es Ihnen danken!

Klicken Sie sich auf den nächsten Seiten durch unsere weiteren Tipps und Ratschläge für mehr Harmonie im Wasser.

Foto >Frank Wechsel / spomdis