Größer ist nicht immer besser

Schwimmer lieben ihre Paddles. Dabei stehen die Handbretter bei Orthopäden nicht gerade hoch im Kurs. So trainieren Sie mit Paddles sicher und effektiv.

| 12. Oktober 2017 | ARENA ONLINE SWIM ACADEMY

Fingerpaddles sind im TRaining eine gute Wahl.

Fingerpaddles sind im TRaining eine gute Wahl.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Powertrainer oder Technik-Killer?

Paddles gibt es in vielen verschiedenen Formen, Farben und Größen – und mindestens genauso vielfältig wie die Auswahl sind die Meinungen zu ihrem Einsatz. Viele Schwimmer versprechen sich einen sportartspezifischen Kraftzuwachs, schließlich müssen sie beim Schwimmen mit den Handbrettern mehr Kraft aufwenden, um vorwärts zu kommen.

Trainer und Sportwissenschaftler halten dagegen, dass die Widerstände viel zu gering seien für ein effektives Krafttraining. Außerdem würden Technik und Schulter leiden, weil viele Sportler muskulär nicht so weit ausgebildet sind, einen technisch sauberen Armzug gegen den Widerstand über eine längere Distanz durchzuhalten.

Diese Tipps sollten Sie deshalb beherzigen:

Nehmen Sie lieber kleine statt große Paddles

Schwimmen Sie eher kurze Distanzen und Intervalle

Absolvieren Sie maximal 20 bis 25 Prozent Ihres Trainings mit Paddles

Schwimmen Sie technisch sauber

Lesen Sie auf den folgenden Seiten, welche Übungen beim Schwimmen mit Paddles Sinn machen.