Zwei deutsche Rekorde durch Neuköllner Staffeln

Die Neuköllner Staffeln um den in Geseke geborenen Andreas Wiesner konnten beim traditionellen Einladungsschwimmfest zwei neue deutschen Rekorde aufstellen.

| 26. Juni 2019 | AKTUELL

Andreas Wiesner stellt in seiner Geburtsstadt Geseke mit seinen Staffelkollegen zwei neue deutsche Rekorde auf (Archivbild).

Andreas Wiesner stellt in seiner Geburtsstadt Geseke mit seinen Staffelkollegen zwei neue deutsche Rekorde auf (Archivbild).

Foto >Frank Wechsel / spomedis

In Geseke, eine Stadt zwischen Paderborn und Lippstadt gelegen, fielen beim diesjährigen Einladungsschwimmfest des TV 1862 Geseke gleich zwei neue deutsche Rekorde. Die Schwimmer des SG Neukölln machten bereits einige Wochen vor dem Event die Ansage, die Kurzbahn-Bestmarken über die selten geschwommenen 4 x 200 Meter Schmetterling und 4 x 200 Meter Rücken angreifen zu wollen.

Die Schmetterlingsstaffel mit dem geborenen Geseker Andreas Wiesner sowie Maurice Ingenrieth, Robin Backhaus und Ramon Klenz machte den Anfang. Nach 7:57,13 Minuten schlug Schlussschwimmer Klenz in neuer Rekordzeit an. Mit der Zeit verbesserten die vier Schwimmer den im Februar vom SC Wiesbaden aufgestellten Rekord (8:09,11 Minuten) um fast zwölf Sekunden.

Auch über die 4 x 200 Meter Rücken konnten die Berliner eine neue Bestzeit aufstellen. Anstelle von Maurice Ingenrieth trat Ole Braunschweig zum Rekordversuch an. Auch hier blieb das Quartett in 7:55,17 Minuten deutlich unter der Acht-Minuten-Marke. Der alte Rekord lag bei 8:09,18 Minuten und wurde im Jahr 1992 von einer Staffel der SG Hamburg um den späteren Bundestrainer Dirk Lange aufgestellt.