Hosszu und Seto schwimmen zum Lagen-Doppel

Katinka Hosszu aus Ungarn und der Japaner Daiya Seto sind Weltmeister über 400 Meter Lagen. Beide gewannen am Schlusstag der WM in Gwangju ihren zweiten Titel.

| 28. Juli 2019 | AKTUELL

Zum fünften Mal Weltmeisterin über 400 Meter Lagen: Katinka Hosszu.

Zum fünften Mal Weltmeisterin über 400 Meter Lagen: Katinka Hosszu.

Foto >Jo Kleindl

Sowohl Katinka Hosszu als auch Daiya Seto hatten zuvor in Gwangju die Titel über 200 Meter Lagen gewonnen. Hosszu wiederholte ihren Doppelschlag von der WM 2017. Bei den Männern hatte in Budapest Chase Kalisz (USA) beide Titel gewonnen.

Hosszu schwamm in 4:30,39 Minuten die schnellste Zeit des Jahres und verwies die Chinesin Ye Shiwen (4:32,07) auf den zweiten Platz. Bronze holte die Japanerin Yui Ohashi in 4:32,33 Minuten. Während Hosszu auf der Bruststrecke davonzog und der Goldmedaille unaufhaltsam ihrem fünften Titel über die 400-Meter-Distanz entgegenschwamm, wurde es um die Silber spannend. Mit einem Endspurt, der an ihren Olympiasieg 2012 erinnerte, machte Ye Shiwen auf der Schlussbahn Meter um Meter auf Ohashi gut. In 30,20 Sekunden schwamm sie mit Abstand die schnellste letzte Bahn und überholte Ohashi noch kurz vor dem Zielanschlag.

Litherland macht es spannend

Auch im Rennen der Männer, das ohne den verletzten Philip Heintz stattfand, wurde es am Ende noch ganz knapp. Der Brite Jay Litherland stürmte auf den letzten 50 Metern von hinten an den seit der ersten Bahn führenden Seto heran. In 27,89 Sekunden war er auf den 50 Metern fast zwei Sekunden schneller als der Japaner (29,66). Doch Setos Vorsprung reichte und so schwamm der 25-Jährige in 4:08,95 Minuten letztlich doch zu seinem dritten Titel über diese Distanz nach 2013 und 2015. Litherland machte Silber in 4:09,22 Minuten perfekt. Die Bronzemedaille ging an Lewis Clareburt (4:12,07).

Daiya Seto gewinnt den Titel zum dritten Mal.

Daiya Seto gewinnt den Titel zum dritten Mal.

Foto >Jo Kleindl