"Die wissen, was sie tun, und werden Erfolg haben"

Ende Dezember beendete Henning Lambertz den stressigen Job als Chef-Bundestrainer der deutschen Schwimmer, um fortan als Lehrer zu arbeiten. Nun hat er mehr Zeit für seine Familie.

| 29. April 2019 | AKTUELL

Henning Lambertz unterrichtet an einer Wuppertaler Schule.

Henning Lambertz unterrichtet an einer Wuppertaler Schule.

Foto >Benedikt Kaninski.

Endlich mehr Zeit mit seinen beiden Kindern zu verbringen, war für Henning Lambertz der Hauptgrund als Chef-Bundestrainer zurückzutreten. Als Quereinsteiger unterrichtet der Diplom-Sportwissenschaftler nun in seiner Heimatstadt Wuppertal Sport an der Friedrich-Bayer-Realschule. "Ich war bis zu 200 Tage im Jahr nicht zu Hause. Und wenn ich da war, war ich immer erreichbar", sagt Lambertz rückblickend über seine Zeit als Bundestrainer. Jetzt wohnt er nur eine Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt. "Ich weiß, wann ich morgens anfange und wann der Tag vorbei ist."

Der Kölner Student Benedikt Kaninski hat Lambertz für ein Filmprojekt in der Schule besucht. Im Interview spricht der 48-Jährige auch über seine Nachfolger: "Ich denke, dass diejenigen, die jetzt die Führungsrollen einnehmen, genau wissen, was sie tun. Dementsprechend wird es erfolgreich weitergehen." Außerdem kommen die Schwimmer Marco Koch und Reva Foos, die von Lambertz gecoacht werden, sowie Maximilian Pilger zu Wort.