Gesamtweltcup: Waschburger und Maurer schwimmen aufs Podest

In Hongkong wollte Andreas Waschburger den Gesamtsieg im 10-Kilometer-Weltcup unter Dach und Fach bringen. Es hat nicht ganz gereicht für den Freiwasserschwimmer aus Saarbrücken.

| 17. Oktober 2016 | AKTUELL

Andreas Waschburger | Andreas Waschburger belegte am Ende Rang zwei im Weltcup.

Andreas Waschburger belegte am Ende Rang zwei im Weltcup.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Als Weltcupführender war Waschburger zum Saisonfinale nach Hongkong gereist, der Gesamtsieg sollte die Entschädigung für die verpasste Olympiaqualifikation werden. Doch der Italiener Simone Ruffini schnappe dem 29-Jährigen den Triumph vor der Nase weg. Nach seinem Sieg vor einer Woche in China, entschied der 25-Kilometer-Weltmeister von 2015 auch das siebte und letzte Rennen des Jahres überlegen für sich. Nach 2:20:15,80 Stunden hatte er 15 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Charles Peterson (USA) und den Magdeburger Rob Muffels. In der Gesamtwertung zog Ruffini mit seinem dritten Saisonerfolg noch an Waschburger vorbei, der in Hongkong Sechster wurde.

"Bis kurz vorm Ende sah es so aus, als könnte ich auf das Podium schwimmen. Leider war es sehr sehr eng und es hat nicht gereicht", schrieb Waschburger nach dem Rennen auf seiner Facebookseite. "Somit bin ich Zweiter im Gesamtweltcup. Auch wenn ich jetzt etwas enttäuscht bin, kann ich mit den Ergebnissen der Saison sehr zufrieden sein." Ruffini holte seinen ersten Gesamtsieg im Weltcup mit 94 Punkten und kassierte dafür 30.000 US-Dollar Preisgeld. Waschburger erhielt als Zweiter (90 Punkte) 20.000 US-Dollar. Platz drei belegte Peterson mit 66 Zählern (10.000 Dollar Preisgeld).

Angela Maurer auf Platz drei

Bei den Frauen verteidigte Angela Maurer mit Platz fünf in Hongkong ihren dritten Gesamtrang. Beim Sieg der Saisonbesten Rachele Bruni aus Italien in 2:17:12,70 Stunden kam die Mainzerin mit dem Hauptfeld ins Ziel. Svenja Zihsler aus Würzburg wurde 20. In der Gesamtwertung fiel die Entscheidung deutlich zugunsten Brunis, die drei Rennen gewann und insgesamt 86 Punkte erschwamm. Platz zwei belegt Poliana Okimoto aus Brasilien mit 74 Zählern vor Maurer (61).