Traditionelles Fördecrossing ohne Grenzquerung

Widrige Bedingungen zwangen die Organisatoren des Glücksburger Fördecrossing am vergangenen Wochenende zu einer Kurskorrektur.

| 17. August 2018 | AKTUELL

Wellen, Wind und Regen machten das Fördecrossing zu einem echten Abenteuer.

Wellen, Wind und Regen machten das Fördecrossing zu einem echten Abenteuer.

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Drei Meter hohe Wellen, Windstärke 8, Gewittergefahr: Perfekte Bedingungen für ein Freiwasserschwimmen sehen wahrlich anders aus. Die Organisatoren des 21. Glücksburger Fördecrossings machten am vergangenen Wochenende das Beste aus der Situation und änderten am Morgen vor dem Start den Kurs.

Werden die Sportler sonst mit Booten über die Flensburger Förde ins dänische Sönderhav gefahren, von wo aus sie zwischen den Ochseninseln hindurch drei Kilometer zurück nach Glücksburg schwimmen, erwartete die Teilnehmer diesmal ein 2,4-Kilometer-Rundkurs in Strandnähe. Auf die Weise konnten die 50 Rettungsschwimmer das Feld der 300 Athleten besser überblicken. Außerdem hätten die Teilnehmer bei den ersten Blitzen sofort ans nahe Ufer schwimmen können.

30 bis 60 Minuten benötigten die meisten Schwimmer bis ins Ziel.

30 bis 60 Minuten benötigten die meisten Schwimmer bis ins Ziel.

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Flensburger schwimmen am schnellsten

Doch dazu kam es glücklicherweise nicht. Dafür setzte schon kurz nach dem Start bei leichtem Sonnenschein heftiger Regen ein. Damit am besten klar kamen die Lokalmatadoren aus dem nahen Flensburg. Bei den Frauen kamen mit Annika Hoffmann (31:32 min), Jane Meißner (31:36 min) und Emma Biegemann (32:29 min) sogar die drei Schnellsten aus der nördlichsten Stadt Deutschlands. Bei den Männern gewann der Flensburger Niklas Fahlteich in 29:37 Minuten vor dem Dortmunder Masters-Weltmeister Michael Prüfert (29:55 min) und Jörg Wittag aus Bocholt (31:30 min).

Noch viel wichtiger war an diesem Tag natürlich, dass alle Sportler heil das Land erreichten. Der Dank vieler Teilnehmer galt deshalb den Helfern und Rettungsschwimmer der DLRG, die die erste Absage eines Fördecrossings erneut abwenden konnten.