Titel zurück in Berlin - TSC-Masters siegen vor Neukölln

Die Masters des Berliner TSC sind erneut Deutscher Mannschaftsmeister. Die Prenzlauer siegten beim Bundesfinale in Hamburg vor Neukölln und Mannheim und holten den Titel nach einem Jahr Pause zurück in die Hauptstadt.

| 13. November 2017 | AKTUELL

Die Mannschaftsmeister vom Berliner TSC

Die Mannschaftsmeister vom Berliner TSC

Foto >Berliner TSC / Facebook

Knapp war's. In einem hochklassigen Wettbewerb mit zahlreichen deutschen und internationalen Rekorden haben sich die Masters des Berliner TSC zum zweiten Mal den Titel im DMS-Bundesfinale gesichert. Mit 21.839 Punkten krönten sich die TSCer nach 2015 erneut zum deutschen Mannschaftsmeister. Nach 24 zum Teil hochklassigen Rennen im Hamburger Dulsbergbad sicherten sich die Masters der SG Neukölln mit nur 250 Punkten Rückstand Platz zwei. Dritter wurden die Vorkampfsieger des SV Mannheim.

Die Titelverteidiger der SG Dortmund konnten nur zu Beginn des Wettkampfs ganz vorn mithalten und lagen nach dem siebten Rennen sogar in Führung. Am Ende reichte es für die Westfalen zu Platz vier vor der SG Mülheim. Die Lokalmatadoren der SG HT 16 Hamburg und vom Hamburger Schwimm-Club blieben die Ränge sechs und sieben.

PlatzMannschaftPunkte

1

Berliner TSC

21.839

2

SG Neukölln e.V. Berlin

21.575

3

SV Mannheim

21.450

4

SG Dortmund Masters

20.876

5

SG Mülheim

20.634

6

SG HT16 Hamburg

20.378

7

Hamburger SC

19.606

8

TSV Quakenbrück

19.338

9

WSV Speyer

19.251

10

SC Wiking Herne

19.120

11

SCW Eschborn

18.709

12

SG Mönchengladbach

17.967

13

BSC Robben Berlin

17.965

14

Bremer Sport-Club

17.940

15

Bremischer Schwimmverein

17.656

16

SGS Hamburg

17.582

17

SV Blau-Weiß Bochum

17.578

18

SC Poseidon Berlin

16.332

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Insgesamt 25 Welt-, Europa- und deutsche Altersklassenrekorde (eine Übersicht finden Sie hier) stellten die Athleten der 18 Finalisten auf, vier davon gingen auf das Konto des neuen deutschen Meisters. Andra Kutz (50 und 100 Meter Rücken) und Frank Stüwe (50 und 100 Meter Freistil) trugen mit jeweils zwei Rekordleistungen entscheidend zum TSC-Sieg bei. Außerdem traten Rainer Fritsche, Heiko Krumbeck, Oliver Kusch, Hendrik Metz, Annett Rex, Gregor Spengler, Nadine Stresing und Ina Ziegler für die Berliner an.

Für den sportlichen Glanzpunkt sorgte der zweimalige Olympiateilnehmer Stefan Herbst mit Weltrekord über 100 Meter Rücken. Nur 55,93 Sekunden benötigte 39 Jahre alte ehemalige Leipziger, der inzwischen in Hamburg lebt.