Vize-Weltmeisterin Sarah Köhler eine Klasse für sich

In Südkorea gewann Sarah Köhler über diese Strecke WM-Silber, in Berlin wurde die Frankfurterin ihrer Favoritenrolle bei den Deutschen Meisterschaften mehr als gerecht.

| 1. August 2019 | AKTUELL

Sarah Köhler winkt nach dem Rennen ins Publikum.

Sarah Köhler winkt nach dem Rennen ins Publikum.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Sarah Köhler schont sich nicht. Eine Woche nach ihren sensationellen Weltmeisterschaften mit WM-Gold im Freiwasser, WM-Silber über 1.500 Meter Freistil und Platz vier über 800 Meter Freistil ist die Frankfurterin auch bei den Deutschen Meisterschaften noch schnell im Wasser. Zwar verblassen ihre 16:03,35 Minuten, mit denen sie in Berlin den DM-Titel über 1.500 Meter holte, etwas neben ihrer deutschen Rekordzeit von 15:48,83 Minuten bei der WM, doch auch diese Zeit ist im Weltmaßstab stark. Immerhin wäre Köhler selbst mit 16:03 Minuten ins WM-Finale eingezogen - erst elf Frauen schwammen dieses Jahr schneller.

In Berlin hatte Köhler wenig Probleme, ihren vierten Meistertitel nach 2014, 2017 und 2018 über 1.500 Meter einzufahren. Bereits nach 100 Metern machte ihr zwei Sekunden großer Vorsprung deutlich, dass heute keine DM-Finalistin mithalten wird. In 16:34,82 Sekunden gewann Celine Rieder von der Neckarsulmer-Sport-Union die Silbermedaille. Dritte wurde die Berlinerin Jeanette Spiwoks in 16:39,58 Minuten.