Rettungsschwimmer kämpfen um WM-Tickets

Für die Schwimmer der DLRG geht es beim DLRG Cup Pool um die Qualifikation zu den Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Australien.

| 18. September 2018 | AKTUELL

Die Rettungsschwimmer kämpfen beim DLRG Cup im westfälischen Warendorf um die WM Qualifikation

Die Rettungsschwimmer kämpfen beim DLRG Cup im westfälischen Warendorf um die WM Qualifikation

Foto >DLRG/Dittschar

170 Sportler aus acht Ländern gehen am 22. und 23. September in Warendorf an den Start. Für sie alle bietet der Wettkampf die Chance, sich für die Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen im November zu qualifizieren. Insgesamt sieben Weltrekordler stehen auf der Startliste, unter ihnen auch Danny Wieck. Der 26-Jährige Mecklenburger feierte in seiner Karriere bereits einige Erfolge, im vergangenen Jahr stellte er einen Weltrekord über 50 Meter Retten einer Puppe auf. Bei den Frauen haben Kerstin Lange (Harsewinkel) und Sophia Bauer (Schwerte) gute Chancen, von Bundestrainerin Elena Prelle für die Weltmeisterschaften in Australien nominiert zu werden.

Auf internationale Konkurrenz müssen die deutschen Rettungsschwimmer nicht erst bis zu den Weltmeisterschaften warten. Bereits beim DLRG Cup Pool treffen sie auf die Australier Matt und Prue Davis, die beim Deutschlandpokal 2017 heute noch bestehende Weltrekorde aufstellten. Mit den französichen Rettungsschwimmerinnen Magali Rousseau und Justine Weyders sowie dem starken Team aus Italien stehen in Warendorf auch europäische Gegner am Start.