Philip Heintz schwimmt Rekord in Berlin

Philip Heintz ist beim Kurzbahn-Weltcup erneut deutschen Rekord geschwommen. In Berlin verbesserte der 25-Jährige seine erst vier Tage alte Bestmarke über 200 Meter Lagen.

| 1. September 2016 | AKTUELL

Philip Heintz im Halbfinale über 200 m Lagen | Philip Heintz schwimmt auch nach Olympia in Topform.

Philip Heintz schwimmt auch nach Olympia in Topform.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Heintz war über 200 Meter Lagen in 1:51,92 Minuten nicht zu schlagen. Der Heidelberger gewann vor Hiromasa Fujimori aus Japan (1:52,12 min) und Marco Koch (1:55,98 min). Mit seiner Zeit war Heintz noch einmal elf Hundertstel schneller als bei seinem deutschen Rekord vor vier Tagen in Chartres. In Berlin holte sich der Olympia-Sechste in 4:02,84 Minuten auch über 400 Meter Lagen den Sieg. Im Weltcup-Ranking liegt Heintz derzeit hinter Vladimir Morozow und Chad le Clos auf Rang drei. Hält er diese Position auch nach der nächsten Station in Moskau, winken dem Studenten 30.000 US-Dollar Prämie.

Auch Franziska Hentke feierte in der Berliner SSE einen Doppelerfolg. Die Magdeburgerin gewann über 800 Meter Freistil in 8:22,83 Minuten und über 200 Meter Schmetterling in 2:04,06 min. Weitere Siege gab es für Marco Koch über 200 Meter Brust (2:01,92 min) und Florian Wellbrock über 1.500 Meter Freistil (14:35,79 min).

Für die Spitzenleistung des zweitägigen Events sorgte der Russe Vladimir Morozow, der seinen 100-Meter-Lagen-Weltrekord von Chartres um 0,3 Sekunden auf 50,30 Sekunden verbesserte. Bei den Frauen fuhr Katinka Hosszu allein sieben Siege ein. Sprinterin Jeanette Ottesen triumphierte viermal.