Morozow krault 100 Meter in 44,95 Sekunden

Dass Vladimir Morozow zu den schnellsten Schwimmern weltweit zählt, hat der Russe beim Weltcup-Finale in Singapur einmal mehr demonstriert. Als Zweiter Mensch schwamm der 24-Jährige 100 Meter Freistil unter 45 Sekunden.

| 19. November 2018 | AKTUELL

Topsprinter Vladimir Morozow.

Topsprinter Vladimir Morozow.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Exakt 44,95 Sekunden benötigte Morozow für die vier Bahnen Kraul in Singapur. Nur eine Hundertstel schneller und er hätte den Weltrekord des Franzosen Amaury Leveaux egalisiert. Der Staffel-Olympiasieger war 2008 in 44,94 Sekunden Kurzbahn-Europameister geworden. Dabei trug er allerdings einen heute verbotenen Hightech-Anzug mit langen Beinen bis zum Sprunggelenk.

150.000 US-Dollar für Morozow und Sjöström 

Morozow gewann auf der achten und letzten Weltcupstation auch über 50 Meter Freistil (20,48 s), 50 Meter Schmetterling (22,17 s) und seine Weltrekordstrecke 100 Meter Lagen (50,31 s) und machte damit den diesjährigen Gesamtsieg perfekt. Mit 402 Punkten ließ er seinen Landsmann Kirill Prigoda weit hinter sich. Der Brustschwimmer sicherte sich mit 231 Punkten den zweiten Platz vor Mitch Larkin aus Australien, der 222 Punkte holte.

Bei den Frauen kassiert Sarah Sjöström die 150.000 US-Dollar für den Weltcup-Gesamtsieg. Die Schwedin triumphierte in Singapur über dieselben Strecken wie Morozow und schwamm dabei die folgenden Zeiten: 50 Meter Freistil 23,21 Sekunden, 100 Meter Freistil 51,13 Sekunden, 50 Meter Schmetterling 24,63 Sekunden und 100 Meter Lagen 57,49 Sekunden. Sjöström setzte sich in der Gesamtwertung mit 339 Punkten vor Katinka Hosszu und Ranomi Kromowidjojo durch.

Foos auf Platz eins

Für das deutsche Team schwamm Reva Foos zum Abschluss einen Sieg heraus. Die gerade nach Frankfurt gewechselte Freistilschwimmerin schlug über 400 Meter in 4:07,07 Minuten als Erste an. Die 25-Jährige verwies die Ungarin Boglarka Kapas (4:08,10 min) und Madison Wilson aus Australien (4:08,51 min) auf die Plätze zwei und drei.

Aufs Podest schwamm außerdem Alexandra Wenk. Die Neu-Berlinerin wurde Dritte über 200 Meter Schmetterling hinter Katinka Hosszu (2:02,86 min) und Yufei Zhang aus China (2:03,93 min.).