Marco Koch gewinnt WM-Bronze, aber verliert seinen Weltrekord

Brustschwimmer Marco Koch hat die erste Medaille für die deutschen Schwimmer bei der Kurzbahn-WM in China gewonnen. Der Frankfurter wurde Dritter über 200 Meter Brust.

| 13. Dezember 2018 | AKTUELL

Marco Koch hat bei der WM Bronze gewonnen.

Marco Koch hat bei der WM Bronze gewonnen.

Foto >DSV

Deutschlands bester Brustschwimmer hat wieder zugeschlagen. Bei der WM Kurzbahn in Hangzhou gewann Marco Koch über 200 Meter die Bronzemedaille. Beim Sieg des Russen Kirill Prigoda schlug der Neu-Frankfurter nach 2:01,42 Minuten an. Silber sicherte sich der Chinese Haiyang Qin in 2:01,15 Minuten. Vor zwei Jahren in Windsor hatte Koch den WM-Titel gewonnen.

Seinen zwei Jahre alten Weltrekord musste Koch an Prigoda abtreten. Der neue Weltmeister schwamm 2:00,16 Minuten und nährt sich damit der 2-Minuten-Schallmauer, der letzten über 200 Meter bei den Männern. Koch war bei der DM 2016 2:00,44 Minuten geschwommen und hatte damals die Berliner Schwimmhalle im Europasportpark zum Kochen gebracht.

Le Clos siegt vor Dressel

Die erhoffe Medaille knapp verpasst hat Marius Kusch über 100 Meter Schmetterling. Der USA-Student konnte sich nach dem Halbfinale nicht noch einmal steigern und schlug in 49,50 Sekunden als Fünfter an. Bei der 50-Meter-Marke hatte der 25-Jährige noch auf Platz zwei gelegen. "Platz fünf ist ein Top-Ergebnis für mich", sagte Kusch. "Im Finale muss man vorne auch mal was riskieren. Hinten raus wurde es dann härter."

Den Sieg perfekt machte der Südafrika Chad le Clos. In 48,50 Sekunden verwies er Langbahn-Weltmeister Caeleb Dressel (48,71 s) auf Platz zwei. Auf den Bronzerang schwamm der Chinese Zhuhao Li in 49,25 Sekunden.