Kein 200-Meter-Halbfinale für Heidtmann und Zellmann

Das WM-Halbfinale über 200 Meter Freistil findet ohne deutsche Beteiligung statt. Jacob Heidtmann und Poul Zellmann verpassten am Morgen in Gwangju den Sprung unter die besten 16.

| 22. Juli 2019 | AKTUELL

Jacob Heidtmann wollte mehr über 200 Meter Freistil.

Jacob Heidtmann wollte mehr über 200 Meter Freistil.

Foto >Jo Kleindl

Jacob Heidtmann und Poul Zellmann sind bei der WM in Gwangju im Vorlauf über 200 Meter Freistil ausgeschieden. Der Elmshorner Heidtmann schwamm das Rennen in 1:47,38 Minuten und wurde Gesamt-18. Zellmann aus Essen schlug nach 1:47,65 Minuten als 21. an. Für Platz 16 wären 1:47,06 Minuten nötig gewesen. Die Topzeit am Morgen schwamm James Guy in 1:46,18 Minuten. Titelverteidiger Sun Yang aus China benötigte 0,04 Sekunden mehr als der Brite.

Poul Zellmann blickt nach dem Rennen an die Anzeigetafel.

Poul Zellmann blickt nach dem Rennen an die Anzeigetafel.

Foto >Jo Kleindl

"Hätte mehr Druck machen müssen"

Während sich Zellmann über die Zeit zufrieden zeigte ("So schnell war ich morgens noch nie") haderte Heidtmann mit sich. "Ich habe Fehler gemacht und bin selber Schuld. 1:47 hätte ich draufgehabt", sagte Heidtmann, der nicht ganz an seine Bestzeit von 1:46,89 Minuten heran kam. "Ohne die Zwischenzeit jetzt zu wissen, bin ich vorn zu langsam angegangen, da hätte ich mehr Druck machen müssen. Die Wenden bin ich nicht so konsequent angeschwommen, wie ich das trainiert habe. Vielleicht habe ich mich nicht ganz getraut."

Er sei mit Ambitionen in das Rennen gegangen und habe nicht nur auf die anstehende Staffel geschaut, versicherte Heidtmann. "Ich wollte Bestzeit schwimmen und ein Signal für die Staffel setzen. Es ist das erste Jahr, indem ich mich mehr auf die Kraulstrecken konzentriere als auf die Lagenstrecken, da hatte ich mir mehr erhofft." Dennoch blickt Heidtmann optimistisch auf die Staffel und die mögliche Olympia-Qualifikation. "Die Jungs sind gut drauf, für das Finale wird das hoffentlich reichen."