Hentke als Zweite weiter - Heintz "wollte mal gucken"

Die deutschen Medaillenhoffnungen Philip Heintz und Franziska Hentke sind bei der EM in Glasgow ohne Probleme ins Halbfinale geschwommen.

| 5. August 2018 | AKTUELL

Philip Heintz musste im Vorlauf noch nicht alles zeigen.

Philip Heintz musste im Vorlauf noch nicht alles zeigen.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Während sich Titelverteidigerin Franziska Hentke in 2:08,93 Minuten als Zweite über 200 Meter Schmetterling eine schnelle Bahn fürs Halbfinale sicherte, ließ es Philip Heintz über 200 Meter Lagen ruhig angehen. Der schnellste Europäer des Jahres über diese Strecke blieb über der Zwei-Minuten-Marke und wurde Zehnter.

"Ich wollte die ersten 100 Meter mal gucken, wie es geht. Es war ein bisschen schwer", sagte Heintz nach seinen 2:00,34 Minuten. "Vielleicht lag das daran, dass die vor mir recht langsam waren und ich vom Inneren her das Gefühl hatte: So richtig drauf an kommt es jetzt nicht." Im Halbfinale wird sich der Heidelberger deutlich steigern müssen, um das Finale perfekt zu machen. Zu beachten sind dann auch wieder die Briten, die am Morgen die drei Topzeiten erzielten.

Franziska Hentke ist in Glasgow die einzige deutsche Titelverteidigerin.

Franziska Hentke ist in Glasgow die einzige deutsche Titelverteidigerin.

Foto >Peter Jacob / spomedis

"Gucken, was die anderen machen"

Hentke war nach dem Vorlauf zufrieden mit ihrer Zeit. "Das ist wie bei der WM letztes Jahr. Ich konnte auf den zweiten 100 Metern ein bisschen gucken, was die anderen machen." Die Magdeburgerin musste in der Endabrechnung nur der Weltjahresbesten Alys Thomas den Vortritt lassen. Die Britin schwamm in 2:07,86 Minuten mit Abstand die schnellste Zeit. Ob die drei nächstplatzierten Ungarinnen den beiden Topfavoritinnen gefährlich werden können, bleibt abzuwarten. Sie mussten aufgrund der Nationenregel bereits im Vorlauf alles geben, um nicht auszuscheiden.