Laura Riedemann verpasst Finale denkbar knapp

Da fehlte nicht viel. Laura Riedemann ist bei der WM in Gwangju über 100 Meter Rücken auf den zehnten Platz geschwommen.

| 22. Juli 2019 | AKTUELL

Kraftvoll katapultiert sich Laura Riedemann von der Wand weg.

Kraftvoll katapultiert sich Laura Riedemann von der Wand weg.

Foto >Jo Kleindl

In 59,82 Sekunden blieb Laura Riedemann im WM-Halbfinale nur eine Hundertstel über ihrer Bestzeit und wurde in der Addition beider Läufe Zehnte. Für die Final-Qualifikation hätte die Hallenserin 59,71 Sekunden ins Wasser bringen müssen, so schnell schwamm die achtplatzierte Japanerin Natsumi Sakai. Schnellste war die Kanadierin Kylie Masse in 58,50 Sekunden.

"Ein bisschen ärgerlich, dass es so knapp nicht gereicht hat, aber ich wollte unbedingt noch einmal unter einer Minute schwimmen, das hat geklappt", freute sich Riedemann. "Es war eine tolle Stimmung in der Halle, wenn da alle auf einen gucken, macht es richtig Spaß zu schwimmen."

Riedemanns Auftritt war der zweite einer deutschen Schwimmerin im Halbfinale der WM in Gwangju. Am ersten Becken-Tag war Angelina Köhler über 100 Meter Schmetterling Elfte geworden.

Laure Riedemann kurz vor ihrem Rennen.

Laure Riedemann kurz vor ihrem Rennen.

Foto >Jo Kleindl