Gute Medaillenchancen für deutsche Schwimmer

Gleich drei heiße Eisen hat das deutsche EM-Team heute Abend in Kopenhagen auf der Kurzbahn am Start. Sarah Köhler, Marco Koch und Philip Heintz greifen nach Edelmetall.

| 14. Dezember 2017 | AKTUELL

Auf Kurs: Sarah Köhler.

Auf Kurs: Sarah Köhler.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

17:14 Uhr: 200 m Brust

Zunächst wird Marco Koch über 200 Meter Brust versuchen, seinen Titel von Netanya (Israel) zu verteidigen. Der Weltrekordler aus Darmstädter schwamm im Vorlauf die drittschnellste Zeit, wurde durch die Konkurrenz aber auch kaum gefordert. Der 27-Jährige hat ein ereignisreiches Jahr mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich. In Kopenhagen will er das Wettkampfjahr 2017 mit starken Auftritten beenden. Außerdem im Finale dabei: Fabian Schwingenschlögl.

17:37 Uhr: 400 m Lagen

Lagenspezialist Philip Heintz greift über die 400-Meter-Distanz an. Nach den Vorlaufergebnissen sind die beiden Ungarn Peter Bernek und Gergely Gyurta die härtesten Konkurrenten des Heidelbergers, der in 4:06,69 Minuten die zweitbeste Zeit schwamm.

18:31 Uhr: 100 m Schmetterling

Marius Kusch geht auf Bahn 7 mit Außenseiterambitionen ins Finale. Bisher gelang es keinem Schwimmer in Kopenhagen die 50-Sekunden-Marke zu knacken. Für eine Medaille wird das sicherlich nötig sein.

18:36 Uhr: 800 m Freistil

Gold für Sarah Köhler ist kein unwahrscheinliches Szenario. Die Frankfurterin hat bis auf die misslungene WM-Qualifikation auf der Langbahn ein ganz starkes Jahr hinter sich. Fünf deutsche Rekorde gelangen ihr auf fünf unterschiedlichen Strecken. Im Vorlauf schwamm die 23-Jährige die beste Zeit aller Teilnehmerinnen. Zu beachten ist vor allem die italienische WM-Dritte über 1.500 Meter Freistil Simona Quadarella.

18:59 Uhr: 4 x 50 m Lagen Mixed

Mit deutscher Beteiligung geht dieses Finale über die Bühne. Am Morgen schwammen Nadine Lämmler, Fabian Schwingenschlögl, Aliena Schmidtke und Damian Wierling auf Rang sechs, wobei die Abstände extrem knapp waren. Geht da noch was im Finale?