Glania und Diener im Rückenfinale - auch Gose weiter

Seite an Seite sind Christian Diener und Jan-Philip Glania bei der EM Schwimmen ins Finale über 100 Meter Rücken geschwommen. Über 200 Meter Freistil gelang das bei den Frauen Isabel Gose.

| 5. August 2018 | AKTUELL

Glania (links ) und Diener beim Shakehands nach dem Rennen,

Glania (links ) und Diener beim Shakehands nach dem Rennen,

Foto >Peter Jacob / spomedis

In 54,10 Minuten und 54,24 Sekunden landeten Diener und Glania auf den Halbfinalrängen sechs und acht. Damit dürfen sie morgen im Endlauf noch einmal ran. Auch die Entscheidung über den Einsatz in der Lagenstaffel ist damit weiter offen. Noch kommen beide Athleten dafür in Frage.

Während sich der Frankfurter Glania mit der Final-Quali voll und ganz zufrieden zeigte, haderte Diener trotz Bestzeit etwas mit der Zeit. "Ich wünsche mir schon so lange eine 53 vor dem Komma", sagte der Potsdamer, dessen bisheriger Hausrekord bei 54,13 Sekunden lag. Im Kampf um die Goldmedaille führt an Kliment Kolesnikov wohl kein Weg vorbei. Nicht unwahrscheinlich, dass der 18-Jährige nach seinem Weltrekord über 50 Meter gestern, nun auch die Bestmarke über 100 Meter angreifen wird. Diesen hält seit zwei Jahren der US-Amerikaner Ryan Murphy in 51,85 Sekunden.

Gose weiter - Schluss für Foos

Über 200 Meter Freistil gelang nur einer von zwei deutschen Schwimmerinnen der Finaleinzug. Junioren-Europameisterin Isabel Gose schwamm in 1:58,76 Minuten die achtbeste Zeit. Schluss ist dagegen für Reva Foos, die in 1:59,04 Minuten ausschied. Topfavoritin auf die Goldmedaille ist hier Femke Hemskerk. Die Niederländerin drosselte bei ihren 1:57,64 Minuten das Tempo auf der Schlussbahn deutlich.